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Perspektiven für Mitarbeiter von Kaupting-Luxemburg weiter unklar

Noch immer ist unklar, wie es mit der Luxemburger Niederlassung der isländischen Pleitebank-Kaupthing weiter geht. Die ursprünglich für Ende der Woche angekündigte Lösung – Verkauf oder Schließung – wird sich voraussichtlich auf Dienstag, den 16. Dezember verschieben.

Zwar werden die Angestellten ihr Gehalt wie vorgesehen Ende Dezember ausgezahlt bekommen. Dennoch rätseln die rund 190 Mitarbeiter in Luxemburg wie es weitergeht. Das Tageblatt hatte vor kurzem berichtet, ein Konsortium unter Führung des libyschen Staatsfonds LIA und weiteren Banken und Fondsgesellschaften wolle die Bank für einen symbolischen Euro übernehmen.

Als weiterer Kandidat für eine Übernahme von einzelnen Geschäftsbereichen wurde die deutsche NordLB genannt. Ein Sprecher der Landesbank sagte zu eFinancialCareers, zu solchen Spekulationen äußere sich das Institut nicht.

Budgetminister Luc Frieden bestätigte am Mittwoch in der Abgeordnetenkammer, dass es Gespräche zwischen Kaupthing Luxemburg und LIA gegeben habe. Die Verhandlungen gestalteten sich aber kompliziert.

Ein Insider sagte gegenüber eFinancialCareers, dass mit Entlassungen zu rechnen sei, weil ein Verkauf der Bank als ganzes nicht wahrscheinlich sei.

Kaupthing Luxemburg betreut vermögende Kunden, bietet aber auch Produkte und Dienstleistungen für Unternehmenskunden an (Kredite, Börsengänge, Fusionsberatung). Außerdem ist die Bank im Kapitalmarktgeschäft aktiv und handelt mit Aktien, Anleihen, Währungen und Derivaten.

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