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IMMUN: Luxemburger Versicherer verzichten trotz Krise auf Stellenabbau

Die Finanzkrise belastet zwar die Profitabilität der Versicherungen im Großherzogtum, zu einem Rückgang der Beschäftigtenzahlen ist es bislang aber noch nicht gekommen.

Das teilte der Branchenverband Association des Compagnies d’Assurances (ACA) bei der Präsentation des Jahresberichts mit. In der ACA sind 70 Versicherungen mit Sitz in Luxemburg vereint. Die Branche beschäftigt 3268 Menschen. Eine Tendenz zum Stellenabbau ist nicht festzustellen.

Die Gewinne der Branche sanken im vergangenen Jahr um 50 Prozent. Besonders im internationalen Lebensversicherungsgeschäft gingen die Einnahmen deutlich zurück. “Aufgrund der Börsenturbulenzen waren Wertverluste bei den Aktiva der Versicherungen nicht zu vermeiden”, sagte ACA-Präsident Marc Lauer. Vor allem das vierte Quartal 2008 habe sich nach der Pleite der Bank Lehman Brothers “katastrophal” ausgewirkt.

Die europäische Versicherungsbranche ist nach Angaben des ACA von der Finanzkrise in weit geringerem Umfang betroffen als die Banken. Eine gesunde Risikoverteilung, hohe Anforderungen an die Solvabilität und regelmäßige Kontrollen der Aufsichtsbehörden garantierten die Stabilität auch in Krisenzeiten.

Im nationalen Geschäft waren die Auswirkungen der Krise zumindest bei den Einnahmen kaum spürbar. Während die Lebensversicherungen durch einen Sondereffekt national um 123 Prozent zulegen konnten (ohne Sondereffekt: 10,7 Prozent), ging das internationale Geschäft um 8,8 Prozent zurück.

Nicht ganz so schlecht sah es bei den Nicht-Lebensversicherungen aus. Hier spielen die Autoversicherungen nach wie vor die größte Rolle. Bis in das Jahr 2009 hinein lief der Verkauf von Autoversicherungen auf gleichbleibendem Niveau.

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