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Standort einfach besser: Fidelity will Personal von London nach Luxemburg verlagern

Fidelity zieht das Geschäftsumfeld im Großherzogtum demjenigen der Londoner City vor. So plant die US-Fondsgesellschaft laut dem englischen Fachblatt Financial News, in den kommenden fünf Jahren 500 seiner 2000 Mitarbeiter in Großbritannien zugunsten anderer europäischer Standorte abzubauen. Kündigungen sollen indes vermieden werden.

Für die Verschiebung machte Fidelity-Chef Robert Higginbotham das regulatorische Umfeld in der britischen Hauptstadt verantwortlich: “Um zu schauen, wo wir in Zukunft Ressourcen für unser Unternehmen aufbauen, haben wir eine Reihe von Gesetzgebungen überprüft.”

“Als Teil des Prozesses wird die Steuerhöhe, die Regierungspolitik und das regulatorische Umfeld berücksichtigt. Das Vereinigte Königreich punktet längst nicht mehr so wie es bisher der Fall gewesen ist”, ergänzte Higginbotham.

“Ich denke, dass wir in fünf Jahren eine ausbalanciertere Verteilung des Personals in Großbritannien und anderen Standorten sehen werden. Heute dominiert Großbritannien”, hieß es weiter.

Als alternativen Standort wurde namentlich Luxemburg erwähnt, das bei steuereffizienten Retailprodukten die Nase vor London habe. Financial News fürchtet, dass es sich lediglich um den Anfang eines umfangreicheren Trends handelt könne.

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