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Bei den Finanzdienstleistungs-Exporten ist Luxemburg eine Großmacht

Beim Luxemburger Finanzdienstleistungssektor handelt es sich um eine veritable Exportindustrie. Während das kleine Großherzogtum einen Anteil an der Weltbevölkerung von gerade einmal 0,007 Prozent hat, weist der Anteil an Finanzdienstleistungs-Exporten erkleckliche 15 Prozent auf, wie aus einer jetzt vorgelegten Studie des Luxemburger Amtes für Statistik “Statec” hervorgeht.

Innerhalb der Eurozone hat Luxemburg sogar einen Anteil von annähernd 50 Prozent an den Finanzdienstleistungs-Exporten; in der gesamten EU beläuft sich dieser Wert auf 27 Prozent. Innerhalb der EU ist Luxemburg damit nach Großbritannien der zweitgrößte Exporteur von Finanzdienstleistungen mit weitem Abstand vor Deutschland.

Diese Zahlen unterstreichen die herausragende Bedeutung der Dienstleistungen – und speziell der Finanzdienstleistungen – für die Luxemburger Wirtschaft. So beträgt der Anteil der Dienstleistungen an den Exporten weltweit nur etwa 20 Prozent und 80 Prozent für reale Güter. Dagegen ist es in Luxemburg umgekehrt, weshalb das Großherzogtum auch zu den 20 größten Dienstleistungs-Exporteuren der Welt zählt.

Dabei haben sich die Finanzdienstleistungs-Exporte preisbereinigt von 9,5 Mrd. Euro in 1999 auf 31,8 Mrd. Euro in 2007 vervielfacht. Durch die Finanzkrise brach dieser Wert jedoch auf nur noch 26,6 Mrd. Euro in 2009 ein.

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