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Luxemburger Zentralbank stellt kräftig ein

Ein Institut, das auch in der Krise einstellt? Danach muss man lange suchen. Doch zumindest eines gibt es: die Banque Centrale du Luxembourg (BCL) , die ihre Ergebnisse für 2010 Ende vergangener Woche veröffentlichte. Hierbei handelt es sich nicht um die Wiederbesetzung von Stellen ausscheidender Mitarbeiter, sondern um die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Zu Jahresende beschäftigte die BCL 271 Mitarbeiter, gegenüber 250 im Vorjahr, 241 Ende 2008 und 222 Ende 2007. Somit legten die Personalkosten in 2010 auf mehr als 28 Mio. Euro zu, was eine Steigerung um 8,6 Prozent oder um 2,2 Mio. Euro bedeutet, während die übrigen Kosten sinken.

Dabei stammen die Beschäftigten der BCL aus 17 Nationalitäten: 47 Prozent sind Luxemburger, 23 Prozent Franzosen, 13 Prozent Belgier, 7 Prozent Deutsche und 10 Prozent stammen aus anderweitigen Herkunftsländern.

Und tatsächlich steigt die Beschäftigungszahl seit mehr als zehn Jahren kontinuierlich an, wie die unten stehende Grafik verdeutlicht. Seit 1999 hat sich die Beschäftigtenzahl um fast 80 Prozent erhöht.

Diesem Trend scheint noch lange nicht die Luft auszugehen. So hat die BCL bestätigt, auch im laufenden Jahr rund 30 Mitarbeiter gewinnen zu wollen, wobei die Anforderungsprofile das gesamte Spektrum einer Zentralbank wie Wirtschaftswissenschaftler, Juristen etc. abdecken.

Laut Luxemburger Medien schätzt Zentralbankchef Yves Mersch, dass die BCL auch weiterhin zusätzliche Personalressourcen benötigt.

“Die wachsenden Aufgaben, die der BCL obliegen, sowie Großprojekte, die in nächster Zeit anstehen, erfordern kurzfristig eine Verstärkung der Personalressourcen und angemessene Mittel, wie es in Frankfurt beschlossen worden ist”, heißt es in einer Meldung der BCL.

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