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Arbeitsgericht entscheidet über Entlassungen bei Landsbanki

Die Verhandlungen zwischen der isländischen Pleitebank Landsbanki und der Bankengewerkschaft Aleba sind gescheitert. Der Streit um einen Sozialplan für 54 entlassene Angestellte geht nun vor das Arbeitsgericht.

“Wir als Aleba haben die Position vertreten, dass alle Mitarbeiter der Landsbanki ihren Vertrag weiter behalten müssen. Das wollte die Bank nicht akzeptieren”, sagte Aleba-Präsident Marc Glesener dem Luxemburger Wort. Eine Sprecherin der Bank war auf Nachfrage zunächst nicht zu erreichen.

Streitpunkt ist der derzeitige Status der angeschlagenen Landsbanki. Während sich die Bank selbst in der Insolvenz sieht, handelt es sich nach Ansicht von Aleba um eine Abwicklung. Deswegen seien die Arbeitsverträge der Mitarbeiter nach Ansicht der Gewerkschaft weiter gültig.

Von den ehemals 104 Landsbanki-Angestellten im Großherzogtum wurden 50 mit untertariflichen Verträgen weiterbeschäftigt. Sie sollen bei der Liquidation des Unternehmens helfen. Die restlichen 54 Mitarbeiter wurden entlassen.

Die Aleba geht davon aus, dass die Richter am Arbeitsgericht noch in dieser Woche ihr Urteil fällen werden.

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