☰ Menu eFinancialCareers

Aleba kritisiert die UBS-Pläne zum Stellenabbau im Großherzogtum

Der geplante Stellenabbau bei der Luxemburger Niederlassung der Schweizer Großbank UBS stößt bei der Bankgewerkschaft Aleba auf harsche Kritik. “Das entspricht nicht unserem Luxemburger Modell”, sagte Aleba-Präsident Marc Glesener dem Luxemburger Wort.

Die UBS hatte angekündigt, bis Ende 2010 rund 8.700 der 76.200 Jobs zu streichen. Der Stellenabbau wird nach Unternehmensangaben in allen Ländern, in denen die Bank operiert, durchgezogen. In Luxemburg müssen voraussichtlich 50 bis 80 Mitarbeiter gehen.

Aleba-Präsident Glesener ist empört über die Vorgehensweise der UBS-Direktion: “Die Manager machen Druck, den Sanierungsplan mit Entlassungen zu beginnen. Damit können wir nicht einverstanden sein.”

Hierzulande sei es üblich, zuerst andere Maßnahmen zur Kostenreduzierung zu suchen – zum Beispiel Teilzeit und Frühpensionierungen. Erst wenn diese Maßnahmen nicht greifen, könne man in einer zweiten Phase über Entlassungen verhandeln, so Glesener.

Die Aleba berät zurzeit die Personaldelegation der UBS bei den Verhandlungen, damit möglichst wenige Mitarbeiter ihren Job verlieren.

commentaires (0)

Comments

Votre commentaire est en attente de modération. Il apparaîtra sur le site une fois validé

Réagissez

Pseudo

Adresse e-mail

Consultez notre règlement concernant notre communauté ici