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Banque Havilland schockiert Belegschaft mit weiterem Sozialplan

Die etwa hundert Beschäftigten der Banque Havilland auf Kirchberg wurden am vergangenen Freitag von der Nachricht überrascht, dass im Zuge eines Sozialplans zwanzig bis dreißig Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Die Geschäftsführung hat zu dem Zweck Verhandlungen mit der Bankengewerkschaft Aleba aufgenommen.

Die Ankündigung kam für viele wie aus heiterem Himmel, weil das auf die gehobene Privatkundschaft zielende Geldhaus erst Anfang Oktober im Beisein von Prinz Andrew, dem Sohn der britischen Queen, offiziell eingeweiht wurde. Für Beobachter ist dies ein Zeichen, dass sich die Geschäfte nicht wie erhofft entwickeln.

Es handelt sich schon um den zweiten Sozialplan der Bank. Die erste Phase des Abbaus fand im Sommer statt, kurz bevor das aus der isländischen Kaupthing Bank entstandene Institut den Namen Havilland annahm. Damals mussten 45 Mitarbeiter gehen.

Am 13. Juli dieses Jahres nahm die Banque Havilland den Betrieb auf. Der neue Besitzer der ehemaligen Kaupthing ist die Londoner Familie Rowland. Das Familienunternehmen hatte sich Anfang Juni mit den Gläubigerbanken über einen neuen Restrukturierungsplan geeinigt. Luxemburg und Belgien gewähren der früheren Kaupthing Bank einen Überbrückungskredit in Höhe von jeweils 160 Millionen Euro.

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