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ABBL-Präsident Contzen kämpft gegen automatischen Informationsaustausch

Anlässlich seiner Rede zum 100. Tag im Amt hat der Präsident der Luxemburger Bankiersvereinigung ABBL Ernst Wilhelm Contzen sich vehement gegen den von der EU geplanten automatischen Informationsaustausch bei Bankdaten ausgesprochen.

Contzen gestand ein, dass das Bankgeheimnis in seiner derzeitigen Form keine Zukunft habe. “Doch auch in Zukunft muss die Privatsphäre eines jeden, ob Kunde oder Einwohner, in gewisser Art und Weise geschützt werden, ich meine damit, dass es keinen automatischen Informationsaustausch geben darf”, forderte der Chef der Deutschen Bank im Großherzogtum.

Dennoch müsse die Reputation des Finanzplatzes Luxemburg gestärkt werden. Daher unterstütze die ABBL die Gesetzgebungsinitiativen der Regierung zu Eindämmung der Geldwäsche auf ganzer Linie.

Überdies will Contzen die ABBL zu einer “Denkfabrik” des Finanzplatzes weiterentwickeln. Dazu solle die Zusammenarbeit und die Kommunikation aller Akteure am Finanzplatz ausgebaut werden.

Auch bedürfe es einer verstärkten Präsenz in den Medien. “Der Finanzsektor ist die wichtigste Branche in Luxemburg. Unsere Stimme muss in den wichtigen Diskussionen, die zur Zeit geführt werden, angehört werden”, sagte Contzen. Konkret benannte der ABBL-Präsident Tripartite, Sozialkosten, Steuern und die Bankenregulierung als wichtige Themen.

Weiter müssten die wichtigen Säulen des Finanzplatzes zukunftsfähig gemacht werden und besser vermarktet werden. Dazu zählt Contzen das Privatkundengeschäft, die Fondsindustrie, das internationale Kreditgeschäft sowie den Versicherungssektor.

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