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PricewaterhouseCoopers stellt trotz Krise 200 Hochschulabsolventen ein

Trotz Wirtschaftskrise sucht PricewaterhouseCoopers nach motiviertem Nachwuchs. Am Donnerstag und Freitag hatte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 60 Studenten zum Test ins Großherzogtum eingeladen, berichtet das Luxemburger Wort. Die zukünftigen Kandidaten müssen ihr Können in Fallstudien beweisen und ihre Vorzüge in Vorstellungsgesprächen hervorstreichen.

Jan Brosius, der ein kombiniertes Studium im baden-württembergischen Reutlingen und an der “Reims Management School” absolviert, ist sich der Herausforderung bewusst: “Seit einiger Zeit stellen die Banken kaum noch Nachwuchskräfte ein, mit dem Effekt, dass sich die Hochschulabgänger vermehrt in benachbarten Bereichen wie Wirtschaftsprüfung bewerben. Die Konkurrenz ist härter geworden.”

Der Luxemburger rechnet sich in seinem Heimatland ganz gute Chancen aus. Hierzulande würden die Unternehmen der Finanzbranche zwar vorsichtiger, aber kontinuierlich einstellen, während es in Deutschland kaum noch Stellenangebote gebe. Brosius würde bei PwC gerne in der Abteilung Wirtschaftsprüfung anfangen. “Ich bin zuversichtlich, dass ich das schaffe. Ich spreche die gängigen Sprachen und habe eine gute Ausbildung”, sagt er.

Die 60 Teilnehmer an den “Journées de recrutement” bei PricewaterhouseCoopers haben die erste Hürde schon überwunden. Hunderte Interessenten mussten einen Test mit praxisbezogenen Fragen bestehen, ehe sie die begehrte Einladung bekamen. “Wir wählen die jungen Leute sehr genau aus”, erklärt PwC-Personalchefin Vinciane Istace. “Das Ziel dieses Ereignisses ist nicht, einen Kurzurlaub in Luxemburg zu verschenken.”

Während der zwei Tage möchten die Personalverantwortlichen die möglichen Bewerber nicht nur von ihrer fachlichen Seite kennen lernen. “Die technischen Kompetenzen sind in unserer Branche wichtig, die Motivation ist noch wichtiger”, sagt Personalchefin Vinciane Istace. Auch die sozialen Fähigkeiten seien nicht zu vernachlässigen.
“Junge Leute langfristig binden”

Obwohl die Krise mit Zeitverzögerung nun auf die Wirtschaftsprüfungsbranche durchgeschlagen hat, möchte man bei PwC nicht vollständig auf Neueinstellungen verzichten. Vinciane Istace: “Wir wollen die jungen Leute langfristig an uns binden und mit ihnen Lücken in unserer Personalpyramide ausfüllen. Deshalb stellen wir kontinuierlich in den Bereichen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung ein. Denn eines ist sicher: Wenn die Krise vorbei ist, wird es wieder schwerer, an qualifiziertes Personal zu kommen.”

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