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Luxemburger Banken starten schwach ins neue Jahr – Personalabbau kostet viel Geld

In den ersten drei Monaten des Jahres verzeichneten die Luxemburger Banken ein schlechteres Geschäft als im Vorjahreszeitraum, wie die Luxemburger Finanzaufsicht (CSSF) auf der Basis von 96,13 Prozent der Resultate aller Institute im Großherzogtum meldete.

Demnach sank das Vorsteuerergebnis um 5,5 Prozent auf 1,529 Mrd. Euro. Für die enttäuschenden Zahlen ist vor allem der starke Rückgang im Kreditgeschäft verantwortlich. Der Zinsüberschuss brach branchenweit um 26,7 Prozent auf 1,415 Mrd. Euro ein. Dagegen konnte der Provisionsüberschuss um 10 Prozent auf 871 Mio. Euro zulegen.

Die Personalkosten im Großherzogtum legten um 7,8 Prozent auf 661 Mio. Euro zu. Darin finden sich laut CSSF die Kosten für den Personalabbau bei verschiedenen Instituten wieder. Der übrige Verwaltungsaufwand stieg indes um lediglich 1,9 Prozent auf 491 Mio. Euro.

Der Direktor der Luxemburger Bankenvereinigung (ABBL) Jean Jacques-Rommes rechnet für das Gesamtjahr 2010 mit “nicht mehr als einer schwarzen Null”. Im vergangenen Jahr sei die Zinssituation außergewöhnlich gut gewesen. Eine Änderung habe sich bereits im Jahresverlauf 2009 abgezeichnet, weshalb der Einbruch im Zinsgeschäft nicht überraschend gekommen sei.

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