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Deutsch-luxemburger Steuerstreit: Trierer Fiskus zeigt vorerst Milde

Die große Steuernachzahlung fällt für deutsche Grenzgänger womöglich aus. Laut dem Luxemburger Wort will der deutsche Fiskus zunächst keine Nachzahlung von Arbeitnehmern fordern, die in Luxemburg arbeiten und in Deutschland leben.

Im vergangenen Jahr hatte das Trierer Finanzamt seine langjährige Rechtsauffassung geändert und begonnen, von deutschen Grenzgängern Steuern für in Deutschland verbrachte Tage nachzufordern. Dabei kann es sich beispielsweise um Urlaubs- oder Krankheitstage, Fortbildungen oder Geschäftsreisen in Deutschland handeln. Die Nachzahlungen könnten bei vielen betroffenen Arbeitnehmern bis zu einem Monatslohn betragen.

Das “Entgenkommen” der deutschen Seite im bilateralen Steuerstreit ist allerdings nur provisorisch. Sollten sich die Politiker beiderseits der Grenze nicht auf eine Lösung einigen, drohen deutschen Arbeitnehmern zumindest ab dem Jahre 2011 erkleckliche Steuermehrbelastungen.

Im vergangenen Jahr hatte der Fall eines deutschen Bankmanagers für Schlagzeilen gesorgt, der nach Rechtsauffassung der deutschen Seite massiv Steuern “hinterzogen” hatte und dafür sogar rechtskräftig verurteilt worden war. Bislang ist das Trierer Finanzamt 733 Fällen nachgegangen und hat von den Grenzgängern insgesamt 6,3 Mio. Euro eingefordert.

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