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Aufatmen in Luxemburg: Clearstream baut weniger Stellen ab als geplant

Für die Clearstream-Mitarbeiter in Luxemburg kommt es nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Das Unternehmen kündigte an, den geplanten Abbau von 91 Stellen im Großherzogtum auf 71 zu reduzieren. Laut Clearstream seien bereits für 30 Stellen Lösungen gefunden worden.

Überdies bietet das Unternehmen auf freiwilliger Basis u.a. Abfindungszahlungen, Vorruhestandsregelungen und Sabbatjahre an, wofür sich weitere 80 Mitarbeiter interessieren würden. Daher zeigte sich Clearstream optimistisch, auch für die noch abzubauenden 41 Stellen bis Ende 2012 sozialverträgliche Lösungen zu finden.

Die Deutsche Börse als Mutterkonzern von Clearstream hatte vor wenigen Monaten ein Kostensenkungsprogramm in Höhe von 150 Mio. Euro jährlich bis Ende 2012 beschlossen. Von den Einsparungen entfallen 40 Mio. auf den Standort Luxemburg.

Laut einem Cleastream-Sprecher seien Wege gefunden worden, die Einsparungen mit einem geringeren Stellenabbau zu erbringen. Daher würden weniger als 20 Prozent der Einsparungen auf den Stellenabbau entfallen.

Gruppenweit will die Deutsche Börse 370 Stellen an den Hochlohnstandorten Luxemburg und Frankfurt abbauen und einen Teil später in Prag wieder neu schaffen. An der Verlagerung von Arbeitsplätzen von Main und Mosel an die Moldau hatte sich die Kritik der Arbeitnehmervertreter entzündet.

Entgegen den ursprünglichen Planungen werde indes das sogenannte Command Center, in dem die IT-Qualitätskontrolle stattfinde, auch weiterhin im Großherzogtum verbleiben. Darüber hinaus hat der Konzern bereits einen Abbau von 80 Manager-Stellen umgesetzt.

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