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Dexia kündigt für 2010 Abbau von 143 Stellen im Großherzogtum an

Der belgisch-französische Finanzkonzern Dexia streicht im Großherzogtum offenbar erheblich mehr Stellen als bisher bekannt. Im kommenden Jahr sollen 143 Arbeitsplätze wegfallen, teilte der europäische Verwaltungsrats am Freitag Nachmittag überraschend an. Insgesamt fallen im Konzern 600 Stellen dem Rotstift zum Opfer.

In Belgien werden 445 Stellen gestrichen, in Frankreich 14, heißt es in einer Mitteilung. Die Stellen sollen auf Basis freiwilliger Abgänge gestrichen und Entlassungen möglichst vermieden werden, sagte ein Unternehmenssprecher.

Anfang des Jahres hatte Dexia BIL angekündigt, 78 Stellen im Laufe dieses Jahres streichen zu wollen. Diese Zahl wurde später auf 61 verringert. Damals wurden die Jobs aber sozialverträglich durch natürliche Abgänge und Abfindungen abgebaut, sagte Véronique Eischen von der Gewerkschaft OGB-L.

Der Personalabbau soll zu den geplanten Kostensenkungen in Höhe von 600 Millionen Euro beitragen.

Inzwischen hat Dexia-Bil-Chef Frank Wagener betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Die Stellen sollen auf freiwilliger Basis abgebaut werden. 40 bis 50 Mitarbeiter sollen über Rente und Frührente aus dem Unternehmen ausscheiden. “Für den Rest denken wir, dass die ausgehandelten Abgangsprämien ihre Wirkung nicht verfehlen”, sagte Wagener. Da es keine Entlassungen geben werde, sei kein Sozialplan nötig.

Erst vor drei Wochen war bekannt geworden, dass die Fondstochter RBC Dexia 110 Stellen in Luxemburg abbauen wird.

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