☰ Menu eFinancialCareers

Kaupthing-Nachfolger Banque Havilland konzentriert sich auf reiche Sparer

Die isländische Pleitebank Kaupthing ist im Großherzogtum unter dem Namen Banque Havilland wieder eröffnet worden. Neuer Eigentümer ist die britische Rowland-Familie, deren Vermögen von britischen Medien auf 600 Mio. Pfund geschätzt wird.

Jonathan Rowland, Spross eines Immobilienspekulanten und selbst während der Dot-Com-Blase reich gewordener Jungunternehmer, kündigte an, über die in London und auf der Kanalinsel Guernsey registrierte Investmentgesellschaft Blackfish 200 Mio. Pfund in die frühere Kaupthing-Luxemburg-Bank investieren zu wollen. Havilland wird sich auf besonders wohlhabende Kunden (“High Net Worth Individuals”) in Europa, Asien und im Nahen Osten konzentrieren.

Das Geschäft sei eines der besten gewesen, dass die Familie je getätigt habe, und biete die Chance, eine neue Bankendynastie zu gründen, so Rowland.
“Wir haben ein absolut sauberes Unternehmen zum Tiefstpreis gekauft.” Die Familie werde Havilland konservativ führen, aber auch versuchen, durch günstige Übernahmen zu wachsen.

Die Rowland-Familie hat von den Gläubigern lediglich die Banklizenz und das operative Geschäft, nicht aber die faulen Kredite von Kaupthing übernommen. Derzeit verfügt das Institut über Spareinlagen von 30.000 Kunden mit einem Volumen von 1,3 Mrd. Euro.

Erst Ende Juni hatte sich das Institut mit der Bankengewerkschaft Aleba auf einen Sozialplan und die Entlassung von 45 Mitarbeitern geeinigt.

Nach Angaben einer Sprecherin beschäftigt das Institut derzeit 90 Mitarbeiter. Wegen des Sozialplans seien Einstellungen derzeit nicht möglich.

commentaires (0)

Comments

Votre commentaire est en attente de modération. Il apparaîtra sur le site une fois validé

Réagissez

Pseudo

Adresse e-mail

Consultez notre règlement concernant notre communauté ici