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Börsenpolizei schließt Investmentfonds LuxAlpha wegen Madoff-Betrugsskandal

Die Luxemburger Bankenaufsicht CSSF unternimmt erste Schritte gegen den vom Madoff-Skandal in Mitleidenschaft gezogenen Investmentfonds LuxAlpha der Schweizer Großbank UBS.
Dieser soll demnächst aufgelöst und das verbliebene Kapital an die Anleger ausgezahlt werden, berichtet das Luxemburger Wort.

Ob und wie viele Mitarbeiter im Großherzogtum von der Schließung betroffen sind, ist nicht bekannt.

Außerdem streicht die Bankenaufsicht den Investmentfonds aus der Liste der in Luxemburg zugelassenen Fonds. Praktisch ist das restliche Kapital des Fonds damit eingefroren. Die Depotbank darf einstweilen keine Transaktionen mehr durchführen.

Als Grund für diese Maßnahme gibt die CSSF an, dass der Fonds nicht mehr die Anforderungen laut dem Luxemburger Fondsgesetz erfülle. Die Auflösung des Fonds kann frühestens in einem Monat beginnen, wenn die Aussetzung vom Handel juristisch wirksam wird.

Laut unbestätigten Informationen hat der Fonds rund 1,4 Milliarden US-Dollar bei Madoffs Investmentfirma angelegt. Dieser hatte ein Schneeball-System aufgezogen und die Gelder mit Hilfe von Scheingeschäften veruntreut. UBS ist Depotbank des Luxemburger LuxAlpha-Fonds. Einige UBS-Kunden waren via LuxAlpha in von Madoff verwalteten Anlagevehikeln investiert. UBS hatte wiederholt erklärt, sie habe nie Anlagen in von Madoff verwaltete Hedgefonds empfohlen.

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