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Ministerpräsident und Notenbanker warnen vor steigender Arbeitslosigkeit

Luxemburger Politiker und Notenbanker bereiten die Mitarbeiter in der Finanzbranche auf harte Zeiten und eine steigende Arbeitslosigkeit vor.

Die Finanzkrise könnte zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit führen, warnte der Präsident der Notenbank und EZB-Ratsmitglied Yves Mersch. Da Luxemburg eine sehr offene Wirtschaftsnation sei, sei die Lage die gleiche wie im Rest von Europa, so der Notenbanker. Zugleich fürchtet Mersch, dass Luxemburg wegen der Wettbewerbsverluste in den vergangenen Jahren stärker von der Krise getroffen werden könnte. Und die Arbeitslosigkeit könnte hierzulande stärker ansteigen als in den Nachbarländern.

Auch Ministerpräsident Jean-Claude Juncker ist zunehmend pessimistisch. “Ich wähle meine Worte mit Bedacht. Wir erleben die tiefgreifendste Wirtschaftskrise seit den 1930er-Jahren,” sagte der Regierungschef vor dem Parlament. “Wir werden 2009 in die Rezession abrutschen oder in den Rezessionsabgrund blicken.”

Es handele sich dabei in erster Linie um eine Finanzkrise und kaum ein anderes Land hänge nun einmal so stark vom Finanzplatz ab wie Luxemburg, so Juncker.

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