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Sparkasse BCCE hat Mitarbeiterzahl 2008 trotz Finanzkrise gesteigert

Trotz Finanzkrise hat die Banque et Caisse d’Epargne de l’Etat (BCEE) im vergangenen Jahr gutes Geld verdient – und was für die Mitarbeiter ungleich wichtiger ist – neue Arbeitsplätze geschaffen.

So stieg der Personalbestand in “Arbeitseinheiten” im Jahresverlauf auf 1.615 (2007: 1.603). Insgesamt wurden 64 Mitarbeiter eingestellt. Zu den Abgängen machte die Sparkasse keine Angaben, ebenso wenig zur Aufteilung in Voll- und Teilzeitkräfte. Gegenwärtig sucht das Institut auf seiner Webseite lediglich drei Mitarbeiter.

Die “Spuerkeess” sei noch nie auf kurzfristige Gewinnmaximierung ausgewesen, sagte BCEE-Chef Jean-Claude Finck und zeigte sich mit der Gewinnsteigerung um ein Prozent auf 146 Mio. Euro zufrieden.

Die Pleite der isländischen Bank Kaupthing hat die BCEE mit einem zweistelligen Millionenbetrag belastet. Diesen Betrug musste das Institut an das Luxemburger Depotgarantiesystem AGDL abführen. Das Ergebnis wurde dadurch aber nicht belastet, weil die Sparkasse dafür in den Jahren zuvor Rückstellungen gebildet hat.

Während andere Banken wegen des Vertrauensverlustes Mittelabflüsse beklagen, wurde die BCEE von Sparern regelrecht mit Geld zugeschüttet. So stiegen die Kundeneinlagen im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 24,3 Mrd. Euro, hieß es in einer Mitteilung.

Auch bei der Kreditvergabe hat die Sparkasse zugelegt: Gegen den Branchentrend wuchs das Volumen um knapp 18 Prozent auf 12,1 Mrd. Euro. Außerdem hat das Institut nach Angaben von Finck die seit Sommer 2008 von der EZB beschlossenen Zinssenkungen sofort an die Kunden weitergegeben. Und zwar nicht nur beim Neugeschäft, sondern auch bei laufenden Kreditverträgen.

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