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Luxemburger Tochter der BayernLB zunächst nicht von Stellenabbau betroffen

Vorläufige Entwarnung für die 188 Beschäftigten der LB Lux. Eine Woche nach dem die angeschlagene Muttergesellschaft BayernLB den Abbau von weltweit 5.600 Arbeitsplätzen und die Schließung von mehreren Auslandsgesellschaften angekündigt hat, zeigt sich der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Henri Stoffel, für die Niederlassungen im Großherzogtum vorsichtig optimistisch.

“Wir können uns vorstellen, dass wir in der neuen Konfiguration eine gute Rolle spielen werden”, sagte Stoffel zu eFinancialCareers. Die Luxemburger Tochter ist zwar ein profitabler Betrieb, der in den vergangenen sieben, acht Jahren gut gewirtschaftet hat, so Stoffel. Man müsse aber abwarten, ob und welche Rolle die Luxemburger Tochter in den Planungen der Konzernführung eine Rolle spielen wird.

Die BayernLB will bis Ende März 2009 entscheiden, wo Mitarbeiter entlassen und Geschäftsbereiche verändert werden. Künftig wird sich die Staatsbank auf die Bereiche Mittelstand, Großkunden, Gewerbeimmobilien und Privatkunden konzentrieren.

Die schwer angeschlagene BayernLB hatte vor einer Woche angekündigt, ihr internationales Engagement zu verringern und mehrere Standorte in Asien und in Italien zu schließen. Die Mitarbeiterzahlen in New York und London sollen deutlich reduziert werden.

In der Pressemitteilung hatte es geheißen, die erst vor einem Jahr übernommene österreichische Bank Hypo Group Alpe Adria solle einem Restrukturierungsprogramm unterzogen werden, um eine wettbewerbsfähige Kosten und Ertragsstruktur zu erreichen. Gleiches Vorgehen gelte für die weiteren Beteiligungen LBLux, LB(Swiss) und SaarLB.

Ein Sprecher der BayernLB wollte sich zur Zukunft der Luxemburger Geschäfts nicht äußern und verwies auf den für Ende März 2009 angekündigten Restrukturierungsplan.

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