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Belgische KBC muss auf EU-Geheiß Luxemburger Niederlassung verkaufen

Die belgische Bank KBC muss sich auf Geheiß der EU-Kommission von der Luxemburger Filiale KBL European Private Bankers trennen. Für die Privatbank am hauptstädtischen Boulevard Royal mit 1.050 Mitarbeitern werde nun ein Käufer gesucht, sagte KBL-Präsident Etienne Verwilghen.

An der Zahl der Mitarbeiter werde sich bei einem Verkauf vorläufig nichts ändern, hieß es am Mittwoch. Stellenstreichungen seien nicht geplant. Mit ihren Filialen in mehreren europäischen Ländern hat die KBL insgesamt 2.600 Mitarbeiter.

Für das Kreditinstitut gebe es bereits mehrere Interessenten, sagte Verwilghen, ohne Namen zu nennen. Innerhalb der nächsten sechs Monate soll das Geschäft abgeschlossen sein. Den Wert der KBL gibt das Mutterhaus KBC mit 1,5 bis 2 Mrd. Euro an.

Der Verkauf ist Teil einer breiter angelegten Aktion zur Reduzierung der Bilanzsumme der KBC. Außer der KBL sollen die belgische Privatkundenbank Centea, die Versicherung Fidea und eine polnische Bank abgestoßen werden. Insgesamt machen die Geschäftsteile, von denen sich die KBC trennen will, 25 Prozent der Aktiva oder 39 Mrd. Euro aus.

Die EU-Kommission hat am Mittwoch den Restrukturierungsplan der KBC genehmigt. Die Bank hatte zwei Mal staatliche Unterstützung in Höhe von je 3,5 Mrd. Euro und eine Entlastungsmaßnahme für notleidende Wertpapiere erhalten.

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