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Nach Übernahme der BGL entlässt BNP Paribas Zeitarbeiter

Nach der Übernahme der BGL durch die BNP Paribas bekommt die fusionierte Bank zwei gleichberechtigte Vorstandschefs. Der Luxemburger Carlo Thill behält seine Funktion, ihm zur Seite steht der Franzose Eric Martin.

In den kommenden anderthalb Jahren wird die Integration der beiden Einzelunternehmen zu einer einheitlichen Gesellschaft viele Kapazitäten binden. Bis zum Sommer liegen die Pläne zur Integration der einzelnen Geschäftsteile auf dem Tisch, greifbare Ergebnisse soll es bis Ende 2010 geben. Mit einem Kapitalanteil von 66 Prozent ist BNP Paribas an der früheren Fortis Banque Luxembourg beteiligt, der Staat hält die restlichen 34 Prozent und hat dadurch eine Sperrminorität.

Die Fusion soll ohne Stellenabbau auskommen. “In manchen Geschäftsbereichen werden wir wohl zu viele Mitarbeiter haben, in anderen dagegen zu wenig. Insgesamt werden vielleicht einige Mitarbeiter in anderen Abteilungen eingesetzt”, sagte Eric Martin bei der Vorstellung der Pläne am Donnerstag.

Auf Nachfrage präzisierte die Bank, dass kein Mitarbeiter mit unbefristetem Vertrag entlassen werden soll. Derzeit prüft BNP Paribas aber, ob Zeitarbeiter nicht weiterbeschäftigt werden. Bei der BGL will man notfalls bei den Neueinstellungen auf die Bremse drücken.

Mit der Übernahme wird die BGL mit 4.000 Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber in Luxemburg. Die Gruppe hat acht Mrd. Euro an Eigenmitteln und unterhält 37 Filialen im Großherzogtum. Erst im Herbst sollen sie auf das neue Firmenlogo umgeflaggt werden.

BNP Paribas als Mutterunternehmen rückt zur größten Bank im Euroraum auf. Sie ist als Privatkundenbank schwerpunktmäßig in Frankreich, Italien, Belgien und Luxemburg tätig und beschäftigt 173.000 Menschen.

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