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Luxemburger Finanzsektor schafft Stellen: Finanzaufsicht CSSF wächst besonders schnell

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Trotz des schwierigen Marktumfeldes besonders im zweiten Halbjahr stellt der Finanzsektor auch weiterhin einen unerlässlichen Beschäftigungsmotor in Luxemburg dar. So stieg die Mitarbeiterzahl der Branche in 2011 um 676 oder 1,6 Prozent auf 43.428 Personen an, wie aus dem jetzt vorgelegten Jahresbericht der Luxemburger Finanzaufsicht CSSF hervorgeht.

Davon beschäftigen allein die Banken 26.695 und die Fondsgesellschaften weitere 2516 Mitarbeiter. Die übrigen 14.217 Beschäftigten arbeiten bei anderen Finanzdienstleistern, die der Finanzaufsicht unterliegen.

Dabei geht die Konsolidierung der Bankenlandschaft in Luxemburg weiter. Die Zahl der registrierten Institute sank um vier auf nur noch 143 in 2011. Vor einigen Jahren gab es im Großherzogtum noch über 200 Banken. Dennoch legte die akkumulierte Bilanzsumme gegenüber 2010 um 4,2 Prozent auf 794 Mrd. Euro zu. Insgesamt generierte der Bankensektor einen Gewinn von 2,8 Mrd. Euro, was indes 25,9 Prozent weniger als im Vorjahr waren.

Besonders stark stieg indes die Mitarbeiterzahl der Finanzaufsicht selbst an. So beschäftigte die CSSF in 2011 406 Mitarbeiter, was 44 mehr als in 2010 waren. Damit befindet sich die Behörde jedoch in gute Gesellschaft. Denn durch die schärfere Regulierung im Zuge der Finanzkrise bauen die Aufsichtsbehörden europaweit Personal auf.

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