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„Schlicht völlig überdimensioniert“: Will die Credit Suisse im Investmentbanking 1500 weitere Stellen streichen?

In der kommenden Woche (25. April) stehen bei der Credit Suisse die Geschäftszahlen für das erste Quartal an. Die jetzt durchsickernden Informationen zeugen davon, dass zumindest das Geschäft im Investmentbanking nicht aus seiner Talsohle herausgekommen ist. Denn nach Informationen des „Sonntag“ will die Credit Suisse die Zahl der abzubauenden Stellen von 3500 auf 5000 erhöhen. Damit würde konzernweit jede zehnte Stelle wegfallen.

Die zusätzlichen Einsparungen dürften sich auf das Investmentbanking konzentrieren. Diese Sparte sei „schlicht überdimensioniert“ zitiert der „Sonntag“ einen namentlich nicht genannten hochrangigen CS-Manager.

Die Credit Suisse hatte im vierten Quartal einen Verlust vor Steuern von 989 Mio. Franken verkraften müssen. Der Hauptverlustbringer stellte dabei das Investmentbanking mit einem Minus von 1,3 Mrd. Franken dar. Im Gesamtjahr hatte die Sparte einen winzigen Vorsteuergewinn von gerade einmal 79 Mio. Franken erwirtschaftet.

Die Cost-Income-Ratio belief sich im vierten Quartal auf 202,6 und im Gesamtjahr auf 98,6 Prozent. Zu Jahresende beschäftigte die Credit Suisse noch 20.900 Mitarbeiter in ihrem Investmentbanking. Falls sich die Ertragslage in den ersten drei Monaten des Jahres nicht deutlich verbessert haben sollten, sind die Kosten der Sparte deutlich überhöht.

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