☰ Menu eFinancialCareers

Mythen & Legenden, die von externen Recruitern über ihre internen Rivalen verbreitet werden

Banken hegen ein Interesse daran, ihre Abhängigkeit von teuren externen Recruitment-Unternehmen zu verringern und stattdessen verstärkt die billigeren Inhouse-Recruiter zu nutzen.

Wie nicht anders zu erwarten, sind die externen Recruiter hierüber nicht erfreut und behaupten, dass die internen Recruiter dem Job nicht gewachsen sind. Um diese Behauptung zu bekräftigen, haben externe Recruiter die unten genannten Anschuldigungen und Anekdoten verbreitet. All dies mag gegenstandslos sein, doch interne Rercruiter sollten diese Behauptungen zumindest kennen, um sich selbst verteidigen zu können.

1) Interne Recruiter zerstören den Markt

Wenn Banken freie Stellen besetzen möchten, wird der Suchauftrag zunächst an die internen Recruiter vergeben. Nur wenn interne Recruiter bereits damit gescheitert sind, eine Stelle zu besetzen, werden externe hinzugezogen. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits viele andernfalls brauchbare Kandidaten auf unangebrachte Weise angegangen.

“Wir erhalten ständig Mandate, die interne Recruiter nicht besetzen konnten”, behauptet ein externer Personalberater. “Das macht es schwieriger: Ich bin schon auf eine Führungskraft gestoßen, die über eine Email kontaktiert wurde und anschließend ignoriert wurde, als er seine Eignung für den Job hinterfragte.”

2) Interne Recruiter sind überhaupt nicht an den besten Kandidaten interessiert

Teamleiter wollen den besten Kandidaten haben, weil sie wissen, dass die zusätzlichen Erträge die zusätzlichen Kosten mehr als kompensieren werden. Teamleiter teilen dies auch den externen Personalberatern mit, die zwar exzellente, aber teure Leute ausgraben.

Auf der anderen Seite sind interne Recruiter nur an den Budgets interessiert, und sie werden gute Einstellungschancen unterbinden, obgleich diese geschäftlich Sinn manchen würden.

“Ein Teamleiter hatte einem exzellenten Kandidaten ein Angebot unterbreitet…”, berichtet ein externer Headhunter, “…und dann bekam das interne Recruitment Wind von der Tatsache, dass sich der Kandidat außerhalb des Budgets bewegte. Also haben sie den Kandidaten noch einmal zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und behaupteten anschließend, dass er die Fragen unangemessen beantwortet hätte und zogen das Angebot zurück.”

3) Interne Personalberater haben keine Ahnung

Externe Recruitmentfirmen spezialisieren sich auf bestimmte Marktsegmente und bestimme Jobkategorien, was bei internen Recruitern nicht der Fall ist.

“Sie sind völlig realitätsfremd”, sagt ein Headhunter. “Wir beispielsweise sind ständig im Kontakt mit sogenannten “Quant Developers”, wodurch wir wissen, wer auf dem Markt verfügbar ist. Die internen Leute kontaktieren sie just zu dem Zeitpunkt, wenn sie eine Beschäftigung haben.”

4) Interne Recruiter haben ihre eigenen Absichten

Interne Recruiter werden gerne eines ruchlosen Vorgehens beschuldigt

Einerseits wird behauptet, dass sie Lebensläufe zu Recruitment-Firmen durchsickern lassen, mit denen sie Verbindungen pflegen. Andererseits wird ebenso kolpotiert, dass interne Recruiter nur ihre Zeit anbiedern, um sich später mit der Kandidatendatenbank der Bank davonzustehlen und eine eigenes Recruitment-Unternehmen aufzumachen.

5) Interne Recruiter verlassen sich allzu sehr auf LinkedIn und Xing

Während externe Recruitment-Unternehmen große und wettbewerbsfähige Datenbanken unterhalten, die ihre gesamten Spezialgebiete abdecken, verfügen interne Recruiter oftmals nicht hierüber. Folglich bleibt ihnen nicht viel anderes übrig, als Leute via LinkedIn oder Xing mit Emails zu bombardieren.

“Sie sind zu schlecht ausgestattet und zu ambitioniert”, sagt ein externer Recruiter. “Sie nutzen viel zu viel LinkedIn und das kann langweilig werden.”

Interne Recruiter sind eingeladen, sich in der unten angegebene Kommentarfunktion zu verteidigen.

Kommentare (1)

Comments
  1. Schlechter Artikel.

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier