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Sal. Oppenheim laufen keine Mitarbeiter mehr davon

Bei der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim scheint die Restrukturierung zu greifen. Laut der “Welt” werde die Wealth Management-Tochter der Deutschen Bank bereits in 2011 und damit ein Jahr früher als erwartet in die Gewinnzone zurückzukehren.

Auch der Mitarbeiterexodus scheint gestoppt zu sein. “Im dritten Quartal hatten wir keinen einzigen Abgang mehr”, sagte Sal. Oppenheim-Chef Wilhelm von Haller. Durch die Beinahe-Pleite vor zwei Jahren und die anschließende Übernahme durch die Deutsche Bank war die Stimmung bei den Mitarbeitern so tief gesunken, dass das Institut sogar Halteboni zahlen musste, um die Abgänge zu stoppen. “Das war ein Problem, aber wir konnten es dank der vielen internen Talente auffangen”, ergänzte von Haller.

Während der Umstrukturierung wurden allerdings auch die Stellen rigoros zusammengestrichen. So beschäftigte Sal. Oppenheim einst 2300 Mitarbeiter, während es jetzt nur mehr etwa 950 sind. So wurde namentlich das Investmentbanking des Instituts verkauft oder abgewickelt.

Doch mittlerweile scheint Sal. Oppenheim nicht mehr weit von seiner Zielmarke entfernt zu sein. “Die mittelfristige Zielgröße sind unverändert 900 Mitarbeiter”, ergänzte der Bankchef. Im Wealth Management hat die Bank sogar in den vergangenen beiden Jahren 30 Kundenbetreuer neu eingestellt und weitere Niederlassungen in Hannover und Bielefeld eröffnet.

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