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Einige kleine Tipps zu Vorstellungsgesprächen von Morgan Stanley’s Chef-Recruiterin

Keisha Smith ist Head of Recruitment bei Morgan Stanley’s. Offiziell lautet ihr Titel: “Global Head of Campus and Experienced Hire Recruiting.” Smith ist verantwortlich für konzernweite Recruitment-Strategien für die weltweit 1200 Niederlassungen in 42 Ländern.

eFinancialCareers hat mit Smith über Fragen zur Persönlichkeit der Kandidaten und über eigene Fragen der Bewerber gesprochen.

eFC: Wieso stellen Recruiter Fragen zur Persönlichkeit der Kandidaten wie z.B.: “Geben Sie uns ein Beispiel, bei dem Sie Eigeninitiative gezeigt haben”?

Smith: Unsere Fragen konzentrieren sich stark auf die Persönlichkeit. Dies hilft uns zu erkennen, ob der Kandidat die persönlichen Eigenschaften mitbringt, um erfolgreich zu sein. Sie zeigen, ob jemand über ein gutes Urteilsvermögen oder Eingenantrieb verfügt. Bringen Sie einen Sinn fürs Detail mit? Verfügen Sie über Durchsetzungsvermögen und können Sie führen? Uns ermöglicht es in einem Bewerbungsprozess darauf zu konzentrieren, was ein Kandidat über seine Fachkompetenz hinaus mitbringt.

eFC: Wie werden solche Fragen am besten beantwortet?

Smith: Vor einem Vorstellungsgespräch sollte ein Kandidat seine Hausaufgaben machen und sich mit den Anforderungen und Kompetenzen auseinandersetzen, die für die entsprechende Stelle relevant sind. Wenn Sie sich beispielsweise für eine Stelle im Banking bewerben, dann sollten Sie zeigen, dass Sie einen Sinn fürs Detail mitbringen, dass Sie auch unter Druck Ruhe bewahren, dass Sie wissbegierig und analytisch sind.

Denken Sie darüber nach, wie Sie sich uns gegenüber selbst authentisch präsentieren wollen, indem Sie Beispiele für Ihre Kompetenzen durch außerkurrikulare Aktivitäten anführen, an denen Sie teilgenommen haben. So können wir die einzelnen Punkte der Anforderungen, die wir suchen, miteinander verbinden.

Wenn ein Kandidat beispielsweise bei einer Studentenzeitung mitgearbeitet hat, dann handelt es sich bei dieser Person möglicherweise um einen großartigen Schreiber, wahrscheinlich ist sie neugierig und verfügt über investigative Eigenschaften, wonach wir beispielsweise bei unseren Research Analysten suchen.

eFC: Welche Bedeutung haben die Fragen des Bewerbers am Ende eines Vorstellungsgesprächs?

Smith: Ähnlich wie bei einem “Dankesbrief” gibt es einfach einige Dinge, die sie erwarten. Dabei handelt es ich um einen Standardteil eines Bewerbungsgesprächs, wie etwa die Frage: “Welches sind die nächsten Schritte?”

Falls Sie unter den anderen Kandidaten hervorstechen wollen, dann sollten sie interessantere Fragen stellen, wie etwa: “Wie unterstützt das Unternehmen Ihre berufliche Weiterentwicklung; welchen Rat würden Sie jemanden mitgeben, der seine Karriere gerade beginnt oder mit welcher Art von Transaktionen arbeiten sie?” Dabei empfehle ich Fragen, die ein Gespräch anstoßen.

Kommentare (2)

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