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Neue Hoffnung für die Bonussaison: UBS will variable Vergütungen um bis zu 25 Prozent anheben

Vielleicht fällt die diesjährige Bonussaison doch nicht so traurig aus, wie viele Branchenbeobachter zuletzt vermuteten. So will die UBS ihren Bonustopf laut der Schweizer Sonntagszeitung von 3 auf 4 Mrd. Franken steigern. Demnach würden die variablen Vergütungen in der Schweiz durchschnittlich um 15 Prozent zulegen, während die Private Banker sich sogar über ein Plus von 25 Prozent freuen dürften.

“Der Topf für variable Vergütungen ist deutlich größer, wird aber stärker leistungsbezogen verteilt”, zitierte die Zeitung einen Insider. Dies wiegt umso schwerer, als die UBS – wie viele andere Großbanken auch – ihre Grundgehälter in den zurückliegenden Jahren deutlich aufgestockt habe.

Für die Branche handelt es sich indes um eine gute Nachricht. Denn die US-Banken, die traditionell die Berichtssaison eröffnen, gaben ihren Mitarbeitern bisher nur wenig Anlass zur Freude. So sank die Gesamtvergütung für die Mitarbeiter von Goldman Sachs in 2010 um 14 Prozent auf 430.000 US-Dollar pro Kopf. Bei JP Morgan purzelte die Gesamtvergütung um 2,8 Prozent auf 369.000 Dollar.

Dagegen lief es bei Morgan Stanley etwas besser. Dort stieg die durchschnittliche Gesamtvergütung pro Kopf um 2,8 Prozent auf 255.000 US-Dollar und bei der Citiproup sogar um 20 Prozent auf 94.000 Dollar.

Ein UBS-Sprecher wollte die Nachricht nicht kommentieren und verwies auf die Vorlage der Geschäftszahlen am 8. Februar. Nach eFinancialCareers-Informationen wird den Mitarbeitern die Höhe ihrer Boni am folgenden 9. Februar mitgeteilt.

Die Termine der Bekanntgabe der Bonushöhe einzelner Banken finden Sie hier.

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