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Dekababank jammert auf hohem Niveau und kündigt Neueinstellungen an

Das wirtschaftliche Ergebnis der Dekabank liegt mit 336,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr auf Vorjahresniveau. Dennoch warnte das sparkasseneigene Institut bei der Vorlage seiner Geschäftszahlen am heutigen Mittwoch (24. August) schon einmal, “das außergewöhnlich gute Jahresergebnis von 2010 nicht wiederholen zu können.”

Dennoch jammert die Dekabank auf hohem Niveau, denn das Vorsteuerergebnis konnte noch einmal um satte 45,5 Prozent auf 318,7 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen. Die Erträge stiegen um 11,6 Prozent auf 798,2 Mio. Euro. Somit kletterte auch der Vorsteuergewinn pro Kopf um 34,8 Prozent auf 93.000 Euro.

“Der Personalaufwand belief sich auf 193,5 Mio. Euro. 4,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2010 (185,2 Mio. Euro). Vorrangiger Grund war der Anstieg der Mitarbeiterzahl, der im Wesentlichen auf die Übernahme von Aktivitäten in Luxemburg zurückgeht”, heißt es im Geschäftsbericht.

Mithin bekommen die Beschäftigten von dem Geldsegen nicht viel ab. Der Personalaufwand pro Kopf verminderte sich in den ersten sechs Monaten um 3,1 Prozent auf rund 56.500 Euro. Die Zahl der durchschnittlich besetzten Stellen wuchs im gleichen Zeitraum um 7,9 Prozent auf 3424.

Dagegen ging es bei den übrigen Verwaltungskosten steil bergauf. Die Nicht-Personalkosten legten um 19,9 Prozent auf 224,5 Mio. Euro zu. Die Dekabank begründete dies u.a. mit der Einführung einer neuen IT-Infrastruktur.

Die Kostenertragsquote verschlechterte sich von 52,5 Prozent auf 57,8 Prozent, womit die Dekabank allerdings noch recht gut abschneidet. So weisen Deutsche Bank und Commerzbank eine Kostenertragsquote von rund 70 Prozent auf.

Das Frankfurter Institut kündigte unterdessen an, für seine neue Vertriebsoffensive “Dekabank vor Ort” ihr Vertriebsteam um 17 Mitarbeiter verstärken zu wollen. Damit sollen die Sparkassen vor Ort besser unterstützt werden.

“Die Sparkassen begrüßen unsere Maßnahmen zur Steigerung des Fondsabsatzes ausdrücklich. Gerade durch die verschärften rechtlichen Vorgaben ist die Fondsberatung viel komplexer geworden. Da können unsere Mitarbeiter vor Ort sehr gut helfen”, kommentierte Dekabank-Chef Franz S. Waas.

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