Goldman Sachs wirbt Executive Director von der Deutschen Börse ab

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Goldman Sachs

Im Messeturm dürfte es bald enger werden. Dort residiert Goldman Sachs in Frankfurt.

Der Aufbau des Middle und Back Office für den anstehenden Brexit scheint bei Goldman Sachs voranzukommen. Mit Wirkung zu Jahresbeginn hat die US-Investmentbank in Frankfurt den Liquidity Risk Manager Daniel Banovic von der Deutschen Börse abgeworben. Der Executive Director war zuvor fünf Jahre lang bei dem Börsenbetreiber für Treasury, Cash Pooling, Cash Management und ähnliches zuständig.

Nach einer Banklehre bei der Nassauischen Sparkasse hat Banovic zuerst BWL an der Hochschule Mainz auf Bachelor studiert und anschließend einen Master mit Schwerpunkt Finance an der Hochschule ReinMain in Wiesbaden erworben. Seine Karriere begann er als Trainee bei Union Investment.

Durch den Brexit wollen viele US-Investmentbanken in Frankfurt Teile ihres bisherigen Londoner Geschäfts ansiedeln, wofür schon seit einiger Zeit das Personal im Middle und Back Office deutlich aufgestockt wird. Dies bietet vielen jungen Experten aus den Bereichen Risikomanagement, Consulting und Regulierung erstklassige Karrierechancen, wovon auch Banovic profitiert zu haben scheint.

Von den 16 derzeit bei Goldman Sachs in Frankfurt ausgeschriebenen Stellen entfällt immer noch die Mehrheit auf das Middle und Back Office. Allerdings suchen die Amerikaner in Frankfurt auch einen Associate für Natural Ressources sowie mehrere Sales Spezialisten für ihr Asset Management. Doch von Sales & Trading-Stellen im Handel mit Aktien oder Anleihen ist auch zwei Monate vor dem offiziellen Brexittermin auf der Website noch nichts zu sehen.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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