Ranking: Die beliebtesten Arbeitgeber für Finanzprofis 2018

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Der beliebteste Arbeitgeber für Finanzprofis in Deutschland, der Schweiz und Österreich ist...

Die Ergebnisse unserer Umfrage zu den beliebtesten Arbeitgebern 2018 für Finanzprofis sind heraus. Erstmals liegen bei der „eFinancialCareers ideal employer survey 2018“ auch detaillierte Ergebnisse für Deutschland, die Schweiz und Österreich vor. Für das Ranking haben wir die Antworten von über 6200 Finanzprofis weltweit ausgewertet. Die Ergebnisse bieten einige Überraschungen und gewähren interessante Einblicke in die Entwicklungen weltweit.

Die ersten beiden Plätze in Deutschland, der Schweiz und Österreich (DACH) gehen in die USA. Denn die Teilnehmer wählten Goldman Sachs und JP Morgan als die beiden beliebtesten Arbeitgeber für Finanzprofis in der DACH-Region. Bemerkenswerterweise folgen die deutschsprachigen Teilnehmer damit dem internationalen Trend. Denn diese beiden Banken belegen nicht nur in Nordamerika, sondern auch in Großbritannien und Frankreich die ersten beiden Plätze. Damit reicht es für Goldman Sachs auch global für den ersten Platz, dicht gefolgt von JP Morgan.

Für Aufatmen dürften die Ergebnisse bei der Deutschen Bank sorgen. Trotz der Krise und der schlechten Presse wurde der Konzern zumindest im deutschsprachigen Raum noch auf den dritten Platz gewählt. In Großbritannien reichte es für die Deutschbanker immerhin noch für den elften Platz. Auf dem vierten Platz folgt der Schweizer Branchenprimus UBS. Während es die Credit Suisse in der DACH-Region noch auf einen achten Platz schaffte, verfehlten Commerzbank und HypoVereinsbank die Top-Ten.

Auf den fünften Platz der beliebtesten Arbeitgeber für Finanzprofi findet sich überdies ein Unternehmen, das überhaupt nicht zu den Finanzdienstleistern zählt: Google. Dies sollte Arbeitgebern aus der Finanzbranche Sorgenfalten auf die Stirn treiben.

Das globale Ranking fällt gar nicht so unterschiedlich wie in der DACH-Region aus. Die Deutsche Bank schafft es allerdings weltweit nicht mehr unter die Top-Ten, dagegen können sich UBS und Credit Suisse die achtbaren Plätze 8 und 10 sichern. Erstaunlicher noch: Weltweit schafft es Google sogar auf den dritten Platz und muss sich nur den Goldmännern und JP Morgan geschlagen geben.

In Großbritannien ergibt sich ein ganz ähnliches Bild. Wie nicht anders zu erwarten schneiden hier die britischen Banken überdurchschnittlich ab. HSBC und Barclays sicherten sich auf der Insel die Plätze sechs und acht. Allerdings verschlechterten sich beide damit im Vergleich zum Vorjahr um ein oder zwei Ränge.

In Frankreich erreichte BNP Paribas wie schon im Vorjahr den dritten Platz. Wesentlich interessanter ist indes die Entwicklung beim Lokalrivalen Société Générale, der sich vom elften auf den sechsten Platz heraufarbeiten konnte. Google musste sich indes mit dem sechsten Platz begnügen, was aber ein Rang besser als 2017 war.

In Nordamerika konnte die UBS punkten und sich von Platz 15 auf 10 vorarbeiten. Hier fällt der Einfall der Technologie-Arbeitgeber in die Domäne der Finanzdienstleister noch tiefer als in Deutschland oder global aus. Die nordamerikanischen Teilnehmer unserer „eFinancialCareers ideal employer survey 2018“ wählten nicht nur Google auf den dritten, sondern auch Amazon auf den sechsten Platz, womit sich der Internetriese um fünf Ränge verbessern konnte.

Während die Top-Ränge in den europäischen Ländern und Nordamerika sämtlich an Goldman und JP Morgan gehen, mussten sich die US-Amerikaner im asiatisch-pazifischen Raum Google geschlagen geben. Es ist schon bezeichnend, dass in dieser aufstrebenden Weltregion die Finanzprofis (und nicht etwas die Nerds) lieber bei Google als bei Investmentbanken arbeiten. Facebook konnte sich vom achten auf den zehnten Platz vorarbeiten. Auch die Schweizer können die Champagner-Korken knallen lassen: UBS und Credit Suisse schafften es in APAC auf den fünften und neunten Rang.

Die Ergebnisse der "eFinancialCareers ideal employer survey 2018" können Sie hier herunterladen.

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