„Eine Bank versprach mir die Fahrtkosten zum Interview zu übernehmen und zahlte nicht“

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„Eine Bank versprach mir die Fahrtkosten zum Interview zu übernehmen und zahlte nicht“

Photo by Graeme Worsfold on Unsplash

Ich schreibe dies hier, weil ich wissen möchte, ob jemand bei der Rückerstattung der Reisekosten zu einem Vorstellungsgespräch ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht hat.

Ich studiere in Frankreich und wurde im vergangenen November von einer bekannten europäischen Bank zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Reise zu dem Jobinterview und die Übernachtung in einem Hotel hat mich fast 350 Euro gekostet. Mir war allerdings gesagt worden, die Bank werde für diese Kosten aufkommen.

Ich reichte meine Kostenabrechnung samt den erforderlichen Quittungen ein. Dennoch habe ich fast ein Jahr später mein Geld immer noch nicht zurückerhalten. Meine diversen E-Mails wurden nicht beantwortet. Nach dem Vorstellungsgespräch gab es ebenfalls weder irgendeine Rückmeldung von der Bank, geschweige denn einen Job.

Ich weiß nicht, was ich machen soll. 350 Euro stellen für mich als Studenten eine Menge Geld dar. Ich habe auch Vorstellungsgespräche bei anderen Banken besucht und die Reisekosten explodieren rasch, wenn sie nicht zurückerstattet werden. Normalerweise zahlen die Banken zügig, aber nicht in meinem Fall.

Dabei steht die fragliche Bank im Ruf knausrig zu sein. Einer meiner Freunde hat dort im vergangenen Jahr ein Praktikum absolviert und die Praktikanten mussten auf ihrer Abschiedsparty ihre Getränke selbst bezahlen – selbst wenn sie nur Wasser getrunken haben. Verständlicherweise waren die Praktikanten verärgert, aber niemand wagte sich zu beschweren, weil sie alle auf ein Übernahmeangebot hofften.

Für Tipps, wie ich mich am besten verhalten soll, können Sie die unten stehende Kommentarfunktion nutzen. Während des Sommers habe ich gearbeitet, um meine Kosten zu bestreiten, doch nicht alle Studenten haben so viel Glück wie ich. Es ist einfach unfair, wenn uns Banken derart behandeln, und ich würde gerne wissen, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und weiß, wie man auf so etwas reagiert.

Bei Dylan Camille handelt es sich um ein Pseudonym.

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