Markt für Markt: Welche Banken dringend Mitarbeiter vor die Tür setzen müssen

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Markt für Markt: Welche Banken dringend Mitarbeiter vor die Tür setzen müssen

Je weiter das Jahr voranschreitet, desto deutlich wird, dass 2019 für Banken kein gutes Jahr werden wird. Es handelt sich um eines der Jahre, in dem ein enttäuschendes erstes Quartal den Ton für die restlichen neun Monate angibt. Erst gestern hat Morgan Stanley-Chef James Gorman das M&A-Geschäft im laufenden Jahr als „holprig“ bezeichnet. Adjektive wie „holprig“ und „herausfordernd“ sprechen nicht gerade dafür, dass jeder Investmentbanker auch noch 2020 seinen Arbeitsplatz besitzt.

Unterdessen haben die Banken bereits mit dem Abbau begonnen. So haben schon Nomura, MUFG, Barclays, Morgan Stanley, Société Générale und BNP Paribas Leute vor die Tür gesetzt und damit dürfte das Ende noch lange nicht erreicht sein.

Dies belegen die berühmten „Spinnen-Charts“, die das Marktforschungsunternehmen Tricumen soeben veröffentlicht hat. Diese zeigen, wie sich die Erträge pro Kopf voraussichtlich bei verschiedenen Banken und in unterschiedlichen Märkten entwickeln werden. (Siehe unten)

Wo die roten Punkte der Banken dem Zentrum des Charts besonders nahekommen, dort arbeiten die Mitarbeiter vergleichsweise ineffizient, womit die Wahrscheinlichkeit für Einschnitte steigt. Wohingegen die roten Punkte der Banken der Außengrenze nahekommen, dort generieren die Mitarbeiter vergleichsweise hohe Erträge pro Kopf, womit die Jobs dort sicher sind.

Während die US-Banken – wenig überraschend – vergleichsweise gut abschneiden, tummeln sich die meisten europäischen Banken im Zentrum, was nichts gutes für die Mitarbeiter verheißt.

Erträge* pro Kopf nach Märkten im ersten Quartal 2019

 

Quelle: Tricumen.

*Source: Tricumen. Notes: (1) TRIC product definitions, standard deviation, product Level 1; (2) Operating expenses exclude one-off non-operational items, insurance-related benefits & claims, and credit expense/recovery/NPL provisions. Capital expenditure is included as accrued. Litigation expense is allocated to front-line units. (3) positive values = outperformance; negative values = underperformance, relative to the peer group featured in this report; (4) missing values = not included in ongoing coverage or a bank is not a significant competitor in this market; (4) outliers are excluded.

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