Wie die Gehälter der Citigroup in Frankfurt ausfallen

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Wie die Gehälter der Citigroup in Frankfurt ausfallen

Citi in Frankfurt hat den ersten Geschäftsbericht vorgelegt, seitdem die deutsche Tochtergesellschaft im Zuge des Brexits in eine Wertpapierhandelsbank umgewandelt wurde. Demnach haben die 227 Beschäftigten der Citigroup Global Markets Europe AG (CGME) vom 28. April bis zu Jahresende 2018 durchschnittlich knapp 162.000 Euro eingestrichen. Umgerechnet auf das Gesamtjahr dürfte die Bezahlung also eher bei 242.000 Euro liegen. CGME hat für 2018 nur ein Rumpfgeschäftsjahr vorgelegt.

Das Geschäft scheint indes noch nicht so rund zu laufen. Denn immerhin verbuchte die Gesellschaft einen Verlust von 14,7 Mio. Euro. Dennoch wurden aktienbasierte Vergütungen von 1,8 Mio. Dollar (1,6 Mio. Euro) gewährt. Die Bonusrückstellungen erhöhten sich von 15,5 auf 19,2 Mio. Euro.

Im Zuge des Brexits hat die CGME ihr Corporate Banking mit 70 Mitarbeitern abgetrennt und in eine irische Konzerntochter ausgelagert. Umgekehrt wird in der Frankfurter Gesellschaft künftig das Sales & Trading in der restlichen EU gebündelt werden.

Entgegen des Klischees scheinen Heuern und Feuern bei der US-Investmentbank zumindest in Frankfurt unüblich zu sein. Von den 227 Beschäftigten sind immerhin 88 oder fast 40 Prozent seit mehr als zehn Jahren an Bord. Interessanterweise sind neun Mitarbeiter der CGME in London beschäftigt. Derzeit hat Citi in Frankfurt 19 Jobs ausgeschrieben, von denen fast alle auf das Middle Office entfallen.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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