Zum Glück blieb der Apfelsecco im Kühlschrank: Deutsche Bank wollte Investment Banking der Commerzbank dichtmachen

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Zum Glück blieb der Apfelsecco im Kühlschrank: Deutsche Bank wollte Investment Banking der Commerzbank dichtmachen

Die Erleichterung der Investmentbanker der Commerzbank nach dem Aus des Zusammengehens mit der Deutschen Bank scheint wohl begründet zu sein. Laut der Financial Times habe die Deutsche Bank geplant, das Investment der Commerzbank nach einer Übernahme dichtzumachen. „Wir würden die Commerzbank kaufen und es ist klar, welche Investmentbank wir behalten hätten. Wir schließen einfach 100 Prozent des Geschäfts“, erzählte ein ungenannter Manager der Financial Times.

Demzufolge habe sich Konzernchef Christian Sewing am Mittwoch, dem 24. April, seinem 49. Geburtstag, in sein Büro verkrochen und über den Exceltabellen des Deal gebrütet. Anschließend habe er Aufsichtsratschef Paul Achleitner angerufen, der zwar als ein Spiritus Rector des Zusammenschlusses gilt, sich laut der Financial Times aber nicht in die Verhandlungen eingemischt habe. Ein Hauptgrund für die Absage habe wohl in der dafür erforderlichen Kapitalerhöhung von 10 Mrd. Euro bestanden.

Am folgenden Donnerstag, dem 25. April, hätten sich Sewing mit Commerzbankchef Martin Zielke zum Frühstück in der Chefetage des Commerzbank-Wolkenkratzers getroffen. Von den servierten Salami- und Käsebrötchen hätten sie kaum eines angerührt. Sewing teilte seinem Pendant mit, dass man sich gegen die Fusion entschieden habe. Freilich wurde vereinbart, dies als gemeinsame Entscheidung zu kommunizieren. Der Apfelsecco, den Zielke hatte bereitstellen lassen, verblieb im Kühlschrank.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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