Deutsche Bank verliert Managing Director an BNY Mellon

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Nach fast 20 Jahren bei der Deutschen Bank wechselt Marcus Sehr zu BNY Mellon in Frankfurt. Sehr war zuletzt Managing Director im Bereich Global Transaction Banking der Deutschen Bank und agierte dort als Head of Institutional Cash. Sehr scheint gleich nach seinem Studium an der Goethe-Uni bei der Deutschen Bank angefangen zu haben.

Dieser Abgang ist für die Deutsche Bank umso schmerzvoller als es sich um ein sehr profitables und risikoarmes Geschäft handelt und so zur Stabilisierung des strauchelnden Corporate & Investment Bankings des Konzerns beiträgt.

BNY beschäftigt in Deutschland nach eigenen Angaben rund 350 Mitarbeiter. Die meisten davon sind in Wertpapierdienstleistungen, aber auch im Investment Management tätig. Das Unternehmen hat derzeit in Frankfurt 15 Stellen ausgeschrieben; die meisten davon im Middle Office.

Es handelt sich nicht um den einzigen Abgang, den Deutsche und Commerzbank im Firmenkundengeschäft im Zuge der Fusionsverhandlungen verkraften müssen. Nach acht Jahren bei der Commerzbank ist Tim Boltzen kürzlich von der Commerzbank in Frankfurt als Head of Credit Solutions zur Hamburg Commercial Bank in Hamburg gewechselt. Vor der Privatisierung war das Institut als HSH Nordbank bekannt. Boltzen hatte nach einem BWL-Studium an der Uni Erlangen-Nürnberg seine Karriere 2007 bei Dresdner Kleinwort begonnen. Zuletzt war er Head of Loan Capital Markets Asset Finance bei der Commerzbank.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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