McKinsey, BCG und Bain wollen mindestens 1200 Berater anheuern: Wen sie einstellen

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McKinsey, BCG und Bain wollen mindestens 1200 Berater anheuern: Wen sie einstellen

Foto: Getty Images

Die Beratungsbranche brummt. Allein 2019 will McKinsey in Deutschland und Österreich 500 neue Consultants einstellen – ein neuer Rekordwert. Hinzu kommen 130 Stellen in Research und Verwaltung sowie 150 Praktikanten. 40 Prozent der neuen Berater sollen vorherige Berufserfahrung oder eine Promotion mitbringen und 60 Prozent direkt von der Uni angeheuert zu werden, wie McKinsey jetzt mitteilte.

Die Hälfte der neuen Beraterstellen sollen mit Frauen besetzt werden. Unter den aktuell 234 Partnern in Deutschland und Österreich sind lediglich ein Viertel weiblich. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in beiden Ländern knapp 3000 Mitarbeiter. Besonders gut lief das Geschäft im abgelaufenen Jahr in den Sektoren Automobil und Technologie, Versicherungen, Energie und Rohstoffe.

Bei der Konkurrenz sieht es nicht anders aus. „Wir planen insgesamt 750 neue Mitarbeiter einzustellen, etwa zwei Drittel davon Berater“, sagte der scheidende BCG-Deutschlandchef Carsten Kratz der FAZ. „Das sind so viele wie noch nie.“ Insgesamt beschäftigt die Strategieberatung derzeit etwa 2600 Leute in Deutschland und Österreich, darunter mehr als 150 Partner. Auch hier liegt der Frauenanteil bei etwa einem Viertel.

Bain & Co. plant unterdessen mit „mindestens 200 neuen Beratern“ im Jahr 2019, wie eine Sprecherin erklärte. Unklar blieb indes, wie sich der Stellensegen bei Bain & Co. auf Absolventen und Berufserfahrene verteilt.

Zuletzt hat McKinsey Krishan Weber als Associate Partner von Volkswagen abgeworben. Weber hat siebeneinhalb Jahre bei dem Automobilriesen verbracht und war zuletzt Head of Corporate Strategy VW North America in den USA. Er bringt einen Bachelor der International School of Management in Dortmund und einen Master in Management der ESCP Paris mit.

Weiter hat die Strategieberatung den Expert Associate Partner Oliver Gediehn im Januar von der eigenen Tochtergesellschaft Periscope in Berlin geholt. Nach einem Studium des Wirtschaftsingenieurswesens an der TU Berlin hatte Gediehn in Management Accounting an der EBS in Oestrich-Winkel promoviert. Er hatte bereits von 2004 bis 2012 für die Strategieberatung gearbeitet und dann Stationen bei der Deutschen Telekom, ProSiebenSat.1 Media und Mediakraft Networks absolviert.

Unterdessen hat Bain & Company Experte Vice President Frank Lesmeister in Köln von BCG in Düsseldorf abgeworben, wo der der promovierte Maschinenbauingenieur immerhin fast 13 Jahre verbracht hatte. Lesmeister bringt einen Ingenieursabschluss der RWTH Aachen sowie gleich zwei in Wirtschaftswissenschaften der FernUni Hagen mit.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

 

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