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Die großen Gehaltsunterschiede chinesischer Banken in Frankfurt

Chinesische-Banken-GettyIma

Nach dem Brexit dürfte die Bedeutung asiatischer Banken in Frankfurt kräftig zulegen. So haben die japanischen Institute Mizuho, Sumitomo, Nomura und Daiwa sich entschlossen, eine Banklizenz in Deutschland zu beantragten. Künftig wollen sie Teile ihres Tradings mit Euro-Wertpapieren in Frankfurt abwickeln. Unterdessen sind die chinesischen Banken schon vor Ort. Allerdings ist ihr Geschäftsmodell deutlich konservativer. Bank of China, die Bank of Communications, die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) und die Agricultural Bank of China betreiben hier vor allem Zahlungsverkehrsgeschäft und Corporate Banking.

Die Banken beschäftigen üblicherweise teilweise entsandte chinesische sowie örtliche Mitarbeiter, die u.a. für Themen wie die Regulierung verantwortlich sind. Die Gehälter fallen mithin deutlich geringer aus als bei den aufs Investment Banking spezialisierten Auslandsbanken. Während z.B. die Morgan Stanley AG in Frankfurt 2016 für ihre rund 150 Mitarbeiter durchschnittlich über 335.000 Euro springen ließ, zahlte die Bank of China z.B. nur gut 87.000 Euro, wovon gut 62.000 auf die Festgehälter und rund 25.000 auf die Boni entfielen. Mit 228 Mitarbeitern ist die Bank of China in Frankfurt das größte Institut aus dem Reich der Mitte.

Dass chinesische Banken auch deutlich besser zahlen können, beweist die kleinere Bank of Communications. Dort belief sich die jährliche Bruttovergütung pro Kopf auf immerhin gut 116.000 Euro, wie aus dem Vergütungsbericht für 2016 hervorgeht. Deutlich überdurchschnittlich verdienten die 14 Beschäftigten des Front Office mit durchschnittlich knapp 144.000 Euro. Dagegen mussten sich Middle- und Back Office mit etwa 101.000 Euro begnügen. Die übrigen beiden chinesischen Banken haben leider bislang keinen Vergütungsbericht für 2016 vorgelegt.

Kommentare (1)

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  1. Großer Käse. Chinesische Banken sind Selbstbedienungsläden für (fachlich ausnahmslos alle völlig inkompetente) chinesische Expatriates.

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