☰ Menu eFinancialCareers

Die Masche mit den falschen Vorstellungsgesprächen bei Morgan Stanley

Vorsicht! Sie werden betrogen...

Vorsicht! Sie werden betrogen...

Wer derzeit ein Stellenangebot per E-Mail in Morgan Stanleys aufstrebendem Fixed Income-Geschäft erhält, sollte lieber genauer hinschauen. Die Alarmglocken sollten vor allem schrillen, wenn das Vorstellungsgespräch mit vermeintlichen Mitarbeitern von Morgan Stanley auf Google Hangouts stattfinden soll, der Videoanruf-Plattform des Internetriesen. Denn die US-Bank nutzt diese Plattform überhaupt nicht für ihre Vorstellungsgespräche. Betroffene werden also verladen.

Morgan Stanley ist nur eines der Unternehmen, die vor Internet-Betrügern warnen, die Leute mit Angeboten, „die zu gut sind, um wahr zu sein“ locken, um sie so um Vorabgebühren für z.B. „Starter-Sets“ oder „Trainings“ zu erleichtern. So warnten z.B. bereits die Hedgefonds Point72 und BlueBay Asset Management vor Betrügern, die mit falschen Jobangeboten Zahlungen für „Zulassungen“ oder „Systemzugänge“ verlangen.

Im Fall von Morgan Stanley sind die Betrüger sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Demnach haben Betrüger mit arglosen Studenten auf Google Hangouts gefälschte Vorstellungsgespräche abgehalten und ihnen anschließend falsche Stellenangebote mit einer Zahlungsaufforderung zugesandt.

Wie Goldman Sachs auch benutzt Morgan Stanley die Internetplattform Hirevue, um sich ein Bild von Studenten und Absolventen zu machen. Dieses Verfahren unterscheidet sich allerdings erheblich von persönlichen Gesprächen in einem Online-Chatroom. Wer also zu einer solchen Veranstaltung eingeladen wird, sollte von einem Betrugsversuch ausgehen.

Dabei ist die Zahl der potenziellen Opfer groß. Von den 90.000 Bewerbungen für eines der begehrten Sommerpraktika bei Morgan Stanley sind vor zwei Jahren gerade einmal 2 Prozent zum Zuge gekommen.

Falls Sie also ein verdächtiges Angebot erhalten, empfiehlt Morgan Stanley die Identität des Absenders genauer unter die Lupe zu nehmen. Prüfen Sie, ob die E-Mail tatsächlich von einer gültigen E-Mail-Adresse der US-Bank stammt, die auf morganstanley.com endet. Große Skepsis ist geboten, wenn nach persönlichen Angaben wie Geburtsdatum, Bankverbindung oder sogar Sozialversicherungsnummer gefragt wird, was Morgan Stanley nicht verlangt. Die US-Bank würde überdies niemals ein Stellenangebot ohne vorheriges Vorstellungsgespräch unterbreiten.

Wer Zweifel an einem Angebot hat, kann bei graduaterecruitmenteurope@morganstanley.com nachhaken.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier