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Blick ins Portemonnaie: Was die BHF Bank für ihre Mitarbeiter springen lässt

BHF-Bank

Die BHF Bank ist ein seltener Fall. Während die meisten Banken ihre Vergütungsberichte lange nach ihren Geschäftsberichten online stellen, ist es bei ihr umgekehrt. Obgleich der Jahresbericht 2016 laut einer Unternehmenssprecherin noch nicht vorliegt, findet sich der Vergütungsbericht bereits auf der Website.

Demnach haben die rund 1100 Mitarbeiter der Bank im vergangen Jahr eine Bruttovergütung von durchschnittlich gut 77.000 Euro eingestrichen. Die Unterschiede fallen allerdings je nach dem Unternehmensbereich recht unterschiedlich aus. Am besten verdienten die gut 300 Mitarbeiter des Wealth und Asset Managements. Sie kassierten Bruttojahresgehälter von durchschnittlich rund 77.500 Euro plus einen Bonus von knapp 16.600 Euro. Insgesamt summierte sich dies auf rund 94.000 Euro. Dagegen mussten sich die Kollegen aus Financial Markets und Corporates sowie den Zentralbereichen mit etwa 80.700 und gut 66.000 Euro begnügen. Die Hälfte aller Mitarbeiter ist dabei in den Zentralbereichen beschäftigt.

Die Boni wachsen also bei der BHF Bank gewiss nicht in den Himmel. Selbst im Wealth und Asset Management beläuft sich der Bonuspool nur auf 17,6 Prozent der Grundgehälter.

Doch es gibt auch deutlich höhere Vergütungen. Da die Bank mit einer Bilanzsumme von unter 15 Mrd. Euro rechtlich zu den „nicht bedeutenden Instituten“ zählt, muss sie ihre sogenannten Risikoträger, die Spitzenverdiener also, nicht separat ausweisen. Dennoch scheint es mindestens einen Mitarbeiter zu geben, der mehr als 1 Mio. Euro verdiente.

Auch Garantieboni gibt es bei der BHF Bank noch. 2016 wurden an 19 neu eingestellte Mitarbeiter die Summe von 451.000 Euro ausbezahlt, was gut pro 23.700 Euro pro Kopf sind.

Die BHF Bank wurde vor gut einem Jahr von der französischen Privatbank Oddo & Cie für 725 Mio. Euro übernommen. Vorher hatte die Deutsche Bank jahrelang nach einem Käufer für ihre damalige Tochtergesellschaft gesucht.

In der unten stehenden Tabelle sind die Vergütungen des Frankfurt-Trust enthalten, nicht aber die Vorstände und auch keine Arbeitgebernebenleistungen wie Dienstwagen oder Altersvorsorgeleistungen.


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