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Die fürstlichen Monatsgehälter von Praktikanten in London und New York

Wahrlich keine Peanuts...

Wahrlich keine Peanuts...

Ein Praktikum bei Investmentbanken in London oder New York gleicht einem Wettrennen. Alles dreht sich darum, ein Übernahmeangebot für die Zeit nach dem Studienabschluss zu erhalten. Tatsächlich werden die meisten Einstiegsstellen an Themse und Hudson traditionell mit ehemaligen Praktikanten besetzt. Aus diesem Grund erhalten bis zu 90 Prozent der Sommerpraktikanten alljährlich ein Übernahmeangebot.

Doch dabei handelt es nicht um den einzigen Vorzug eines Praktikums in London und New York. Vielmehr werden diese Praktika geradezu fürstlich entlohnt, womit die hohen Lebenshaltungskosten in diesen Metropolen mehr als aufgewogen werden. Nach der Gehaltsvergleichs-Website Glassdoor führt derzeit die UBS in London das Ranking der bestzahlenden Banken an. Dort streichen Praktikanten monatlich fast 4100 Pfund (ca. 4600 Euro) ein. Die Deutsche Bank zahlt immerhin 3693 Pfund (ca. 4200) Euro und damit immer noch mehr als Goldman Sachs mit 3568 Pfund (ca. 4000 Euro). Wem das nicht reicht, sollte sich um ein Praktikum an der Wall Street bemühen. Dort führen Morgan Stanley und die Deutsche Bank mit 6489 bzw. 6465 Dollar (jeweils ca. 5800 Euro) das Ranking an.

Bei einem solchem Sommerpraktikum handelt es sich allerdings nicht um einen Zuckerschlecken. Eine Arbeitswoche von 70 Stunden stellt geradezu die untere Grenze dar. 2013 starb sogar der deutsche Praktikant Moritz Erhardt nach einigen durchgearbeiteten Nächten in London.



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