Auf Heller und Pfennig: Was HSBC Trinkaus für ihre Mitarbeiter springen lässt

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HSBC Trinkaus

Obgleich der Vorsteuergewinn 2018 um fast ein Drittel auf 171,1 Mio. Euro eingebrochen ist, hat HSBC Trinkaus noch einmal gut 200 neue Stellen geschaffen. Die meisten davon im Wertpapiergeschäft und in der IT­­. Die Erträge gaben gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent auf 735,4 Mio. Euro nach. Trotz des Stellensegens spart die Bank bei den rund 3000 Mitarbeitern. Denn die durchschnittliche Gesamtvergütung verminderte sich von knapp 101.000 auf nur noch knapp 98.000 Euro, wie aus dem jetzt vorliegenden Geschäftsbericht der Düsseldorfer Tochter des britischen HSBC-Konzerns hervorgeht. Damit gehören die Düsseldorfer aber immer noch zu den besser bezahlenden Banken in Deutschland.

Der Bonuspool wurde um fast 10 Prozent verkleinert. In Global Banking & Markets und Commercial Banking strichen 988 Mitarbeiter durchschnittlich etwa 42.000 Euro an Boni ein. In Private Banking & Asset Management kassierten 190 Mitarbeiter variable Vergütungen von knapp 33.000 Euro pro Kopf. Insgesamt erhielten aber nur knapp 1800 der rund 3000 Mitarbeiter Boni für 2018. Anders als noch 2017 lässt sich indes nicht mehr berechnen, wie hoch die durchschnittlichen Festgehälter in den einzelnen Bereichen ausfielen. Wer diese wissen möchte, muss sich an den Werten für 2017 orientieren.

Besser lief es indes bei den gut 300 Risikoträgern von HSBC Trinkaus. Dabei handelt es sich meistens um Führungskräfte, die eine besondere Verantwortung für Erträge und Risiken der Bank tragen. Sie kassierten 2018 insgesamt durchschnittlich rund 251.500 Euro – etwa 6500 Euro mehr als 2017. Die Zahl der Einkommensmillionäre verringerte sich von zehn auf acht.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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