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Blick ins Portemonnaie: Wie hoch Gehälter und Boni in Family Offices ausfallen

Family Office

Foto: sunabesyou

Die Szene der Family Offices ist verschwiegen. Bewerber werden von Headhuntern sogar zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, ohne zu wissen, um welches Family Offices es sich handelt. Umso spannender fallen die Daten zu Gehältern und Boni aus, die der neue Global Family Office Report 2016 der UBS enthält.

Demnach kassiert der Chef eines Family Offices ein Jahresgehalt von durchschnittlich 309.000 Dollar (275.000 Euro). Hinzu kommt noch ein Bonus von 42 Prozent (116.000 Euro), womit sich die Gesamtvergütung auf 439.000 Dollar (391.000 Euro) summiert. Die übrigen sogenannten C-Level-Positionen müssen sich hingegen mit weniger Geld begnügen. So streicht der Investmentchef durchschnittlich 387.000 Dollar (345.000 Euro) ein; der Organisationschef 271.000 Dollar (241.000 Euro) und der Finanzchef 270.000 Dollar (240.000 Euro).

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Selbstverständlich hängen die Vergütungen auch von der Größe des Family Offices ab. Wenn das Family Office unter 250 Mio. Dollar verwaltet, liegt das Jahresgehalt der Geschäftsführer bei unter 249.500 Dollar (222.000 Euro); in der Klasse von 250 Mio. bis 1 Mrd. Dollar bei durchschnittlich 315.500 Dollar (281.000 Euro) und ab 1 Mrd. Dollar Kundenvermögen bei 476.700 Dollar (424.000 Euro) und mehr.

Auch die regionalen Unterschiede fallen erklecklich aus. Während in Nordamerika der Geschäftsführer eines Family Offices ein Bruttojahresgehalt (ohne Bonus) von 371.000 Dollar (330.000 Euro) einstreicht, kassiert sein europäischer Kollege lediglich 303.000 Dollar (270.000 Euro).

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Insgesamt oszillieren die Boni zwischen 30 bis 45 Prozent, was indes je nach Weltregion deutlich unterschiedlich ausfällt. Die höchsten Boni mit fast 60 Prozent kassieren Geschäftsführer (CEOs) und Organisationschefs (COOs) in Nordamerika. In Europa haben dagegen die Investmentchefs (CIOs) mit 50 Prozent die Nase vorn.

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Laut dem Global Family Office Report planen 43 Prozent der Family Offices in den kommenden zehn Jahren den Generationenübergang – in 15 Jahren sogar 69 Prozent. Dies liegt daran, dass viele Family Offices in den 90er Jahren aufgemacht wurden und die Gründergeneration sich dem Rentenalter nähert. Die Berufschancen für aufstrebende Client Relationship Manager und andere Finanzprofis fallen also gar nicht so schlecht aus.

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