Blick ins Portemonnaie: Was ING Diba für ihre Mitarbeiter springen lässt

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Girl is taking out money from wallet

Wer bei ING Diba am besten verdient.

Auch bei Banken gibt es feine Unterschiede: Während die Deutsche Bank nach einem verlustreichen Jahr ihren Mitarbeitern einen Bonuspool von fast 2,3 Mrd. Euro spendierte, sind es bei der ING Diba schmale 29,7 Mio. Euro. Dabei hat ING Diba im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn vor Steuern von fast 1,3 Mrd. Euro eingefahren.

Generell zeigt sich ING Diba bei der Bezahlung ihrer Mitarbeiter kostenbewusst. Nach dem jetzt vorgelegten Vergütungsbericht 2017 ließ die Bank für jeden ihrer gut 4500 Mitarbeiter gerade einmal 56.500 Euro springen, wovon 50.000 auf die Gehälter und der Rest auf Boni entfielen. In diesen Zahlen sind freilich Teilzeitkräfte enthalten, weshalb sie etwas niedriger aussehen, als sie tatsächlich sind. Deutlich besser schneiden die 319 Mitarbeiter im Firmenkundengeschäft (Wholesale Banking) mit rund 104.500 und in den Kontrollfunktionen (Middle Office) mit gut 69.000 Euro ab.

Allerdings lässt sich auch bei der ING Diba gutes Geld erzielen, sofern man zu den 113 Risikoträgern der Bank (ohne Aufsichtsrat) zählt. Dabei handelt es sich zumeist um Führungskräfte, die eine besondere Verantwortung für Erträge und Risiken der Online-Bank tragen. So kassierten die 32 Risikoträger des Wholesale Bankings – immerhin jeder zehnte Mitarbeiter der Sparte – durchschnittlich fast 293.000 Euro, wovon knapp 200.000 auf die Gehälter und der Rest auf Boni entfielen.

Auch bei der ING Diba werden bei normalen Mitarbeitern Boni ab 100.000 und bei Risikoträgern ab 50.000 Euro auf drei Jahre gestreckt und teilweise in Aktien ausgebezahlt. Dazu hat die Bank in ihren Vergütungsbericht folgende Beispielrechnung aufgemacht:

Gehälter Quelle: Vergütungsbericht der ING Diba

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