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Dekabank schafft 90 Stellen: Wachstumsoffensive zahlt sich aus

Deka_Frankfurt

Die Vertriebsoffensive der Dekabank scheint aufzugeben. Die Nettovertriebsleistung des sparkasseneigenen Instituts erhöhte sich in 2015 gegenüber dem Vorjahr um beinahe die Hälfte auf 19,5 Mrd. Euro. Die Dekabank profitierte anscheinend davon, dass angesichts der mickrigen Zinsen immer mehr Sparkassenkunden in Fondsprodukte flüchten. „Es war ein gutes Wertpapierjahr“, resümierte Bankchef Michael Rüdiger bei der Vorlage der Geschäftszahlen am heutigen Dienstag (12. April).

Die Dekabank hat dazu die Zahl ihrer Mitarbeiter um 94 oder 2,2 Prozent auf 4277 Beschäftigte erhöht. Der Hauptteil des Stellensegens entfiel dabei auf den geplanten Ausbau der Vertriebskapazitäten. Dieser Aufbau sei jedoch Ende 2015 weitgehend abgeschlossen. Darüber hinaus sei auch noch ein Personalaufbau zur Betreuung des gestiegenen Immobilienbestands der Dekabank erforderlich geworden.

Unter dem Strich stand ein wirtschaftliches Ergebnis von 610,6 Mio. Euro, was 12,8 Prozent mehr als im Vorjahr waren. Die Aufwands-Ertrags-Quote verbesserte sich unterdessen von bereits guten 61,3 auf 57,7 Prozent. Für jeden Euro Ertrag musste die Dekabank also keine 58 Cent ausgeben. Auch die Eigenkapitalrendite von 14,4 Prozent kann sich im Branchenvergleich sehen lassen.

Von dem Gewinnsegen kommt bei den Mitarbeitern jedoch wenig an. Zwar legte der Personalaufwand um stolze 18,9 Prozent auf 470 Mio. Euro zu, allerdings lag die durchschnittliche Bruttovergütung pro Vollzeitstelle bei knapp 101.500 Euro und damit nur marginal über dem Vorjahresniveau. Die höheren Personalkosten gehen vor allem auf eine kräftige Erhöhung der Rückstellungen für Pensionslasten sowie auf die höhere Mitarbeiterzahl zurück.

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