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Deutsche Bank zählt 756 Einkommensmillionäre: Was das Institut für Spitzenkräfte springen lässt

Es gibt sie noch: die Millionäre.

Es gibt sie noch: die Millionäre.

Die Klagen über die sinkenden Boni bei der Deutschen Bank sind seit Wochen rund um die Frankfurter Fressgass selten verstummt. Doch trotz schwindender Boni gewährt die Deutsche Bank ihrem Spitzenpersonal immer noch Traumvergütungen. Nach dem am heutigen Freitag (11. März) vorgelegten Geschäftsbericht beschäftigt das Institut allein 756 Einkommensmillionäre. Über 70 Prozent davon mussten sich allerdings mit weniger als 2 Mio. Euro zufrieden geben. Bei den übrigen 220 handelt es sich sogar um Einkommens-Multimillionäre.

Weiter muss die Deutsche Bank nach Willen des Gesetzgebers die Bezahlung ihrer Material Risk Takers (MTRs) offenlegen. Dabei handelt es sich um diejenigen Beschäftigten, die eine besondere Verantwortung für Erträge und Risiko der Bank tragen. Zu dieser Gruppe der Spitzenverdiener gehörten in 2015 gut 3000 Mitarbeiter, die sich allerdings recht ungleich über den Konzern verteilen.

So sind allein fast 1900 MTRs im Investment Banking beschäftigt. Jeder von ihnen kassierte für 2015 durchschnittlich knapp 903.000 Euro. Davon entfielen fast 486.000 Euro auf die Gehälter, gut 151.000 auf Barboni sowie knapp 266.000 auf Aktien.

Die gut 450 MTRs im Asset & Wealth Management verdienten im Durchschnitt 865.000 Euro. Davon flossen knapp 423.000 Euro in Gehältern, knapp 237.000 Euro in Barboni und etwa 199.000 Euro in Aktien.


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