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WestLB: Stellenabbau im Back-Office, Neueinstellungen im Vertrieb

Die WestLB meldet gute Geschäftszahlen für das erste Halbjahr und kündigt gleichzeitig den Abbau von 500 Stellen in Deutschland an.

Bei der Vorlage des Zwischenberichts der WestLB in Düsseldorf kündigt das Unternehmen personelle Umstrukturierungen an “Wir sind operativ und strategisch auf Kurs”, sagte Vorstandvorsitzender Dr. Thomas R. Fischer. Dennoch sieht er Bedarf für eine Straffung diverser Abwicklungsprozesse.

Dies soll im Rahmen der so genannten “Lean Bank-Initiative” geschehen, deren Schwerpunkt die Straffung der Prozesse und Kapazitäten in den konzernweiten Backoffice- und Corporate Center-Bereichen ist. Dadurch soll über einen Zeitraum von 3 Jahren die Kostenbasis im Konzern nachhaltig um 250 Mio. Euro gesenkt werden. Dazu sind unter anderem Aufwendungen im Personalbereich notwendig.

Neben Qualifizierungsmaßnahmen und Umbesetzungen zählt dazu auch ein Abbau von etwa 500 Stellen in Deutschland über den genannten Zeitraum von drei Jahren, der sozialverträglich und ohne betriebsbedingte Kündigungen erreicht werden soll. “Auf dieser Basis werden wir die Rentabilität und Wachstumsfähigkeit der Bank weiter verbessern”, so Fischer.

Vor allem im Verwaltungsbereich und der Informationstechnik sollen Arbeitsplätze wegfallen. Die gute Nachricht: Gleichzeitig sollen die Marktbereiche gestärkt werden – im Klartext: Die WestLB will in den Sales-Bereichen neue Arbeitsplätze schaffen. Per saldo dürfte so der Stellenabbau dadurch niedriger als die genannte Zahl von 500 ausfallen.

Zusätzlich sollen die ausländischen Standorte auf ihre Effizienz und Rentabilität überprüft werden.

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