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Schweizer Investmentbanker im Glück: Welche Bank am meisten vom Ertragsanstieg profitierte

Wer hat 2015 das grösste Stück vom Käse abbekommen?

Wer hat 2015 das grösste Stück vom Käse abbekommen?

Während die nördlichen Nachbarn ein schlechtes Jahr hatten und auch international die Erträge im Investmentbanking schwächelten, ging es in der Schweiz bergauf. Laut dem Datenanbieter Dealogic belaufen sich die Erträge im endenden Jahr auf 1,226 Mrd. Dollar, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um fast 25 Prozent bedeutet.

Die beiden Platzhirsche vom Zürcher Paradeplatz dominieren auch in 2015 das Ranking der erfolgreichsten Investmentbanken in der Schweiz. Dennoch gibt es eklatante Verschiebungen. So konnte die Credit Suisse im endenden Jahr 183 Mio. Dollar generieren, was jedoch über 21 Prozent weniger als im Vorjahr waren. Dagegen konnte die UBS um stolze 72 Prozent auf 157 Mio. Dollar zulegen. Goldman Sachs verdoppelte sein Geschäft in der Schweiz sogar von 59 auf 126 Mio. Dollar.

International mussten die beiden Schweizer Großbanken indes Federn lassen. Bei der Credit Suisse purzelten die Erträge um annähernd 20 Prozent auf 3,1 Mrd. Dollar weltweit. Bei der UBS ging es um gut 13 Prozent auf 1,9 Mrd. Dollar bergab. Dennoch reichte es im Ranking der weltweit größten Investmentbanken immer noch für die Plätze sieben und neun. Da der neue CS-Chef Tidjane Thiam zwischenzeitlich einen gründlichen Umbau der Bank angekündigt hat, dürfte die Credit Suisse ab 2016 Schwierigkeiten bekommen, ihren immer noch guten Platz zu verteidigen.

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