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Erholung geht weiter: Bei der Commerzbank steigen die Vergütungen um 1,7 Prozent

Commerzbank-Chef Martin Blessing wollte seinen Vertrag nicht verlängern. (Foto: Commerzbank AG)

Commerzbank-Chef Martin Blessing wollte seinen Vertrag nicht verlängern. (Foto: Commerzbank AG)

Die Erholung bei der Commerzbank geht weiter. Im dritten Quartal erzielte der Konzern ein operatives Ergebnis von 429 Mio. Euro – ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit summiert sich das Ergebnis in den ersten neun Monaten auf 1,5 Mrd. Euro. Die Aktionäre dürfen sich jedenfalls freuen. „Aus heutiger Sicht plant der Vorstand, eine Dividende für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 20 Cent je Aktie vorzuschlagen“, sagte Commerzbankchef Martin Blessing, der seinen bis Oktober 2016 laufenden Vertrag nicht verlängern möchte.

An der Erholung der Bank partizipieren die Mitarbeiter ebenfalls. Der durchschnittliche Personalaufwand pro Kopf lag in den ersten neun Monaten bei 58.850 Euro, was ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Die Zahl der Mitarbeiter lag mit gut 49.800 nur marginal unter Vorjahresniveau. Dies darf jedoch nicht über erhebliche Verschiebungen innerhalb des Konzerns hinwegtäuschen. So wurden im Osteuropageschäft binnen Jahresfrist 466 Stellen geschaffen. Auch die Mittelstandsbank kann sich über 71 neue Jobs freuen. Dagegen fielen im Filialgeschäft 265 Stellen weg, 127 in Non Core-Assets, 114 in Supportfunktionen sowie 40 im Investmentbanking.

Aktiengeschäft bricht ein

Als Goldesel der Commerzbank erwies sich einmal mehr das Mittelstandsgeschäft mit einem Vorsteuergewinn per Ende September von 851 Mio. Euro, was jedoch ein Minus gegenüber dem Vorjahr von 12,5 Prozent bedeutet. Auch in Corporates & Markets ging der Bruttoprofit um 9 Prozent auf 506 Mio. Euro zurück.

Coba2015Sept

Dabei scheint das Aktiengeschäft zu schwächeln. Während die Commerzbank in Equity Markets & Commodities im zweiten Quartal noch Erträge von 261 Mio. Euro einsteichen konnte, waren es im dritten Quartal nur noch 91 Mio. Euro. Dagegen scheint sich das Anleihegeschäft zu erholen. Hier kletterten die Erträge von 51 auf 88 Mio. Euro.

Eine deutliche Verbesserung kann auch das Filialgeschäft vorweisen. Dort legte das Vorsteuerergebnis um 62 Prozent auf 562 Mio. Euro zu. Allerdings ist hierin ein positiver Einmaleffekt von 81 Mio. Euro enthalten.


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