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Das kleine Horror-Ranking: Wo Banker am teuersten Leben

Horror

Das teuerste und das günstigste Finanzzentrum der Welt haben eine Gemeinsamkeit: Man spricht Deutsch. Nach der am heutigen Donnerstag (17. September) vorgestellte Studie „Price and Earnings 2015“ der UBS ist Zürich die teuerste Stadt der Welt, dicht gefolgt vom Lokalrivalen Genf. Falls jedoch die Mieten berücksichtigt werden, dann landen die Schweizer in dem unrühmlichen Ranking hinter New York „nur“ auf dem zweiten und dritten Platz. Trotz aller Unkenrufe scheint Zürich bei den Mieten also immer noch günstiger als New York zu sein.

Daher haben die Experten der UBS auch New York als Benchmark genommen. Die Werte für die einzelnen Städte zeigen also den Abstand zu New York an. Dagegen scheinen Frankfurt und München – zumindest unter den relevanten Finanzzentren der Welt – wahre Billigheimer zu sein. Während die Lebenshaltungskosten in Zürich inklusive Rente bei 92,6 Prozent liegen, sind es in Frankfurt schmale 55,1 Prozent. Damit ist das Leben in Mainhattan also kaum mehr als halb so teuer wie in Manhattan.

Dennoch sollten die Frankfurter nicht vorschnell die Sektkorken knallen lassen. Denn für einen hohen Lebensstandard spielen nicht nur Kosten, sondern auch Einnahmen eine Rolle und die Gehälter fallen vielerorts höher und Steuern und Abgaben fast überall niedriger aus. So liegt Zürich bei der Kaufkraft mit 135,1 über ein Drittel vor New York. Allerdings kann Frankfurt hier mit 97 Prozent beinahe zu New York aufschließen.


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