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Gute Nachrichten von der Postbank

Die Angestellten der Postbank, die nicht in den Filialen beschäftigt sind, haben einen neuen Traifvertrag. Dieser beinhaltet moderate Gehaltserhöhungen und einen Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen.

Die Tarifverhandlungen für die knapp 4.000 Arbeitnehmer der Deutschen Postbank AG, BCB Deutschland KG und PB Firmenkunden AG, also den nicht in den Post- und Postbank-Filialen beschäftigten Postbankern, sind nach nur zwei Verhandlungsrunden zwischen Vertretern der Deutschen Postbank AG und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erfolgreich abgeschlossen worden.

Beide Parteien einigten sich auf eine Vereinbarung mit einer Laufzeit von 26 Monaten beginnend am 1. Juli 2006 für die bei den Gesellschaften beschäftigten Tarifkräfte. Zwar gibt es im Jahr 2006 keine Gehaltssteigerungen für die betroffenen Angestellten, ab 1. Januar 2007 steigen die Gehälter dann um 3,0 %, ab dem 1. April 2008 um weitere 1,5 %.

Die Beamten, die bei der Postbank tätig sind, sollen im Mai 2007 eine Einmalzahlung in Höhe von 110 Euro erhalten. Der Tarifvertrag tritt rückwirkend zum 1. Juli 2006 in Kraft und hat eine Mindestlaufzeit bis zum 31. August 2008.

Kündigungsschutz verlängert

Außerdem wurde der geltende Kündigungsschutz bei der Postbank verlängert, betriebsbedingte Beendigungskündigungen bleiben bis zum 31. Dezember 2008 ausgeschlossen. Im Zuge eines Ausbildungspaktes hat sich die Postbank bereit erklärt, 2007 15 % und 2008 25 % mehr neue Ausbildungsplätze bereitzustellen.

Der Verhandlungsführer der Postbank, Arbeitsdirektor und Personalvorstand Ralf Stemmer, zeigte sich über die schnelle Einigung am Verhandlungstisch zufrieden: “Wir haben trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ein für beide Seiten tragfähiges Ergebnis erzielt. Die lange Laufzeit gibt uns Planungssicherheit, der Abschluss trägt der Lage der Postbank und der Branche Rechnung.”

Beide Tarif-Parteien zeigen sich zufrieden

“Das ist ein zufriedenstellendes Ergebnis”, wertete ver.di- Verhandlungsführer Uwe Foullong den Tarifabschluss, “vor allem weil durch den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2008 Beschäftigungssicherung erzielt wurde.” Mit den Gehaltsstufen seien zudem insgesamt 4,5 % Steigerungen – wie im letzten Tarifabschluss des privaten und öffentlichen Bankgewerbes – tabellenwirksam geworden.

Foullong begrüßte, dass auch bei diesem durch ver.di getätigten Tarifabschluss entgegen der momentanen Debatte um Kürzungen von Ausbildungsvergütungen sowohl eine Erhöhung der Vergütungen als auch eine Steigerung der Neueinstellungen von Auszubildenden erreicht werden konnte.

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